Kaiserslautern Friedenslicht: Ankunft am Sonntag

Alljährlich am dritten Adventswochenende verbreiten Pfadfinder das Friedenslicht in ganz Europa. Ihre eigene Kerze entzünden können Bürger am Sonntag, 13. Dezember, 18 Uhr am Kaiserslauterer Bahnhof.
Auch in diesem Jahr sind Kaiserslauterer Pfadfinder vom Stamm Goten wieder bei der Friedenslichtaktion dabei. Das Motto: „Hoffnung schenken – Frieden finden“. Sie wollen ein Zeichen für Gastfreundschaft und für Menschen auf der Flucht setzen. Das Licht aus Bethlehem wird schon einige Stationen hinter sich haben, bis es am Sonntag, 13. Dezember, um 18 Uhr von den Pfadfindern getragen in Kaiserslautern am Bahnhof ankommen soll. Alle Bürger sind eingeladen, das Friedenslicht in Empfang zu nehmen. Außerdem gibt es einen Aussendungsgottesdienstes für Sonntag, 20. Dezember, 10 Uhr in der Stiftskirche. Das Friedenslicht aus Bethlehem wird alljährlich am dritten Adventswochenende an Pfadfinder aus ganz Europa weitergegeben. Am Samstag, 12. Dezember, werden Vertreter der deutschen Pfadfinderverbände das Friedenslicht aus Bethlehem in Wien abholen. Dorthin gelangt das entzündete Licht aus der Geburtsstadt Jesu jährlich durch den Österreichischen Rundfunk. Anschließend wird das Friedenslicht mit dem Zug in über 30 Städte in Deutschland gebracht und dort in zentralen Aussendefeiern an die Gruppen gegeben, die es zu Weihnachten in vielen regionalen und lokalen Aktionen an „alle Menschen guten Willens“ weiterreichen. Die Kaiserslauterer Goten holen das Licht in Speyer ab. Seit 1994 verteilen deutsche Pfadfinder das Friedenslicht aus Bethlehem. So wollen sie dafür sorgen, dass dieses Symbol der Hoffnung auf Frieden an Weihnachten in zahlreichen Kirchengemeinden und Wohnzimmern, Krankenhäusern und Kindergärten, Seniorenheimen, Asylbewerberunterkünften, Rathäusern und Justizvollzugsanstalten leuchtet. Gerade in diesem Jahr gewinne das Licht aus einem Land, in dem die Hoffnung auf Frieden politisch vor neuen Wegen steht, an Symbolkraft, sind die Pfadfinder überzeugt. Durch den Dialog mit Menschen anderer Überzeugungen, wollen Pfadfinder aktive Friedensarbeit leisten. Sie treten für ihren eigenen Glauben ein und sind überzeugt, dass nur, wer seine eigene Identität kennt, erfolgreich den Dialog über persönliche Wertvorstellungen und darüber, was Menschen verbindet und was sie trennt, mit anderen Menschen suchen kann. (red)