Kaiserslautern Freifunk

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Bundesweit gibt es seit etwa 13 Jahren Freifunk. Die Anfänge liegen in Hamburg und Berlin. Inzwischen stellen über 150 Gruppen mehr als 10.000 Knotenpunkte bereit. Freifunk-Netze gehören nicht einem Konzern oder einzelnen, sondern der Gemeinschaft. In der Westpfalz gibt es Freifunk seit Oktober 2014. Derzeit gibt es hier über 30 Knotenpunkte, bei denen regelmäßig bis zu 50 Nutzer gleichzeitig verbunden sind. Zurzeit konzentriert sich Freifunk Westpfalz in Kaiserslautern, aber auch an Orten, wie Geiselberg, Weilerbach, Steinbach am Glan, Glan-Münchweiler, Ulmet oder Kusel lassen sich Knoten finden. Freifunk basiert auf Mesh-Netzwerken. Jeder Freifunk-Knoten verbindet sich mit seinen Nachbarknoten in Funkreichweite und vergrößert so das Freifunk-Netz. Durch diese Verbindung wird das Netz selbstheilend – fällt eine Verbindung aus, sind noch genügend andere vorhanden. Durch diese Netzstruktur können sogar Orte mit Freifunk-Netz und Internet versorgt werden, die keinen eigenen Internetanschluss besitzen. Wer mitmachen will, braucht einen Router, der zur Freifunk-Firmware kompatibel ist. Den gibt’s vorkonfiguriert bei „Chaos inKL.“ für 20 Euro. (bby)

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