Kaiserslautern Frau im Uniwohngebiet getötet
[Aktualisiert, 19.55 Uhr] Die Polizei hat am Freitagnachmittag einen Mann festgenommen, der im Verdacht steht, in Kaiserslautern eine Frau getötet zu haben. Nach Polizeiangaben soll der 39-Jährige für ein Tötungsdelikt verantwortlich sein, das sich im südlichen Stadtgebiet zugetragen hat. Die Identität der Toten steht laut Polizei aktuell nicht zweifelsfrei fest. Weitere Angaben, etwa zu Tathergang, zum Tatort oder zu näheren Umständen der Bluttat, machte die Polizei auch auf RHEINPFALZ-Nachfrage nicht, „aus ermittlungstaktischen Gründen“, wie es hieß.
Nach RHEINPFALZ-Informationen liegt der Tatort im Uniwohngebiet, einer der besten Wohnlagen der Stadt. Dort war am Freitagabend noch ein Team der Spurensicherung zugange. Der Zugang zu dem Zweiparteien-Haus direkt am Wald in der Konrad-Adenauer-Straße war abgesperrt. Anwohnerinnen berichteten, dass am Nachmittag gegen 14.30 Uhr Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienst vorgefahren sind. Die Straße war dann länger abgesperrt. Der Tatverdächtige, so berichteten die Frauen, sei erst im Frühjahr ins Uniwohngebiet gezogen. Er soll in der Vergangenheit in einem Supermarkt ausfällig geworden sein. Auch seinen Hund habe er geschlagen, so eine Anwohnerin. Das habe sie bei der Polizei zur Anzeige gebracht. Eine andere Bewohnerin des Viertels betonte, sie habe sich vor ihm gefürchtet. Laut Passanten soll der Mann am Freitag auch seinen Hund getötet haben.
Polizei und Staatsanwaltschaft haben die Ermittlungen aufgenommen.