Kaiserslautern Frank Burgdörfer (CDU): Ein Pendler mit politischem Kompass

Wuchs in einer poltischen Familie auf: Frank Burgdörfer.
Wuchs in einer poltischen Familie auf: Frank Burgdörfer.

Frank Burgdörfer (CDU) stammt aus Breunigweiler im Donnersbergkreis und will für seine Partei den Wahlkreis 208 erobern. Berlin kennt er schon. Aus Berufsgründen.

Frank Burgdörfer beschreibt sich selbst als nachdenklich, selbstkritisch und kompetent. Diese Eigenschaften sind im Laufe des Gesprächs auch gut wiederzuerkennen, da er auf alle Fragen tiefgründig einging und sein Wissen wie auch seine Meinung in anschaulicher und sympathischer Manier rüberbringen konnte.

Doch bei der ersten Frage – was ihm an Kaiserslautern am besten gefalle – musste er einen kurzen Moment lang überlegen, antwortet dann aber, dass ihm die Kompaktheit der Altstadt und der außenrum gelegene Wald sehr gut gefalle. „Annerschd wo is annerschd“ wie es im Pfälzischen heißt, sagt er. Die kurze Überlegungsdauer könnte aber auch dem Grund geschuldet sein, dass er zwischen Berlin, wo er noch arbeitet, und der Pfalz pendelt. Dies tut er gerne mit der Bahn, aber auch mit dem E-Auto. In der Frage zu der Klimapolitik findet er, jeder sollte seinen individuellen Teil dazu beitragen und sich den Risiken dieses Themas bewusst sein.

Bei der Integration von Immigranten würde er mehr Wert auf das aktive Teilhaben von Flüchtlingen an der deutschen Gesellschaft legen. Er sagt, nur wenn ein Immigrant die Chance hat mitzumachen, Begegnungen zu erfahren, kann dieser die Traditionen und Gewohnheiten verinnerlichen und an seinen Ablauf anpassen und sich integrieren.

Um wirtschaftlich weiterhin gut aufgestellt zu sein, würde Burgdörfer Dinge mit Zukunft fördern wie zum Beispiel Technologien. Dadurch möchte er verhindern, dass man sich abhängig macht, um weiterhin autonom eine stabile Wirtschaft mit genug Arbeitsplätzen zu realisieren.

Er wünscht sich in Amerika wieder einen ehrbaren Präsidenten, der das Land nicht spaltet, sondern demokratisch regiert. Burgdörfer beschreibt sich selbst als politischen Menschen. Dies ist sicher auch dem geschuldet, dass er in einer politischen Familie aufgewachsen ist, wie er erzählt.

Für die CDU entschied er sich, da diese Partei für ihn immer einen politischen Kompass auch in schwierigen Zeiten aufzeigen konnte. Dies verdeutlicht auch seine Meinung zur Zusammenarbeit mit der AfD. Diese schließt er aus, da die AfD gegen die Demokratie sei, während er selbst sehr für die Demokratie einstehe und sie für sehr wichtig empfindet.

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