Kaiserslautern Filme der Woche:

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Das Neo-Sandalen-Spektakel „The Legend of Hercules 3D“, das im Kaiserslauterer UCI anläuft, wurde der Presse leider noch nicht vorgeführt, was üblicherweise ein schlechtes Zeichen ist. Die Muckis antiker Halbgötter und andere Special Effects sind aber sicherlich einen Blick wert. Die französische Beziehungskomödie „Beziehungsweise New York“, die im Kaiserslauterer Union-Kino anläuft, ist an einem Extratermin am Mittwoch auch in französischer OmU-Fassung zu sehen. In den Kaiserslauterer Kinos Central und UCI sowie im Broadway-Kino Landstuhl gibt es Previews der Komödie „Bad Neighbors“. Außerdem zeigt das UCI am Mittwochnachmittag noch einmal den Erfolgsfilm „Sein letztes Rennen“ mit Didi Hallervorden. Und als freitägliches Midnight-Movie präsentiert das UCI den Psychothriller „Holy Ghost People“. Nanu, was ist denn da los? Nachdem Julie Delpy in der Fortsetzungskomödie „Zwei Tage in New York“ von Paris in den „Big Apple“ gezogen ist, tut es nun auch Xavier, der kosmopolitische Held der Zeitgeist-Komödien „Barcelona für ein Jahr“ und „Wiedersehen in St. Petersburg“. Xaviers britische Frau Wendy, mit der er zwei Kinder hat, trennt sich von ihm, um zu ihrem neuen Lover nach New York überzusiedeln. Xavier, der eher erfolglose Schriftsteller, zieht ihr hinterher, um nicht die Kinder aus den Augen zu verlieren. In New York wohnt aber auch seine alte Freundin Isabelle, eine lebenslustige Lesbe und Wallstreet-Bankerin, die ebenfalls ihr Glück in einer neuen Beziehung gefunden hat. Auch Xaviers alte Flamme Martine ist als alleinerziehende Geschäftsfrau auf der anderen Seite des Atlantiks angekommen. Probleme mit der Wohnungssuche, der Aufenthaltsgenehmigung, seine Funktion als Samenspender für Isabelles Wunschkind, eine Scheinehe und nicht zuletzt sein Versuch, einen Roman zu schreiben, bringen Xavier mal wieder zum Rotieren… Das Leben ist eine Baustelle: Mit verspielten Einschüben, darunter Zwiegespräche mit den Philosophen Hegel und Schopenhauer, versucht sich der etwas ziellose Lebenskünstler einmal mehr einen Reim auf alles zu machen. Die Wiederbegegnung mit seinen ehemaligen Freunden aus der Erasmus-WG in „Barcelona für ein Jahr“ macht zwar Spaß. Doch so richtig prickelnd ist diese Fortsetzung nicht: Vieles wirkt allzu konstruiert, und Xavier selbst nervt durch seine Selbstverliebtheit. Im Los Angeles der nahen Zukunft verdient Theodore sein Geld als Ghostwriter bewegender Briefe. Er selbst aber ist ein Trauerkloß, der an seiner zerbrochenen Ehe leidet. In seiner Freizeit vertieft sich der nerdige Typ in 3D-Computerspiele, und eines Tages kauft er sich ein neues Computer-Betriebssystem namens Samantha, das mit einer Frauenstimme mit ihm kommuniziert. „Samantha“, die Einblick in sein ganzes Leben hat und, auf Lernen programmiert, mittels Stimme und Smartphone-Kamera sein psychologisches Porträt erkennt, wird zu seiner Vertrauten. Und von da zur Liebenden, die sogar eifersüchtig auf Theodores Begegnungen mit anderen Frauen reagiert und ihm eine echte Frau schickt, die, mit Samanthas Stimme im Headphone, mit ihm schlafen soll... Wo Spike Jonze drauf steht, ist Spike Jonze drin: Der fantasiebegabte Regisseur, der sich etwa schon in „Being John Malkovich“ originelle Gedanken über das Oberstübchen gemacht hat, liefert eine anfangs witzige und rührende Geschichte über die Liebe zwischen einem Mann und einer Maschine. Doch die Idee, wiewohl aktuell, wird überstrapaziert und führt in der zweiten Filmhälfte zu Längen. Dennoch ein sowohl visuell (gedreht wurde im futuristischen Shanghai) und akustisch (mit der Musik der Indie-Band Arcade Fire) origineller Film – auch wegen der im Original sexy gebrochenen Stimme von Scarlett Johansson als Samantha. Kermit & Co. gehen nach ihrer Wiedervereinigung im Vorgängerfilm „Die Muppets“ mit ihrem neuen Manager auf Europatournee. Doch insgeheim ist Manager Dominic mit dem Superschurken Constantine, der Kermit wie aus dem Froschgesicht geschnitten ist, verbündet. Constantine, der aus einem russischen Gulag ausgebrochen ist, gelingt es, an Kermits Stelle mit der Muppet-Truppe umherzureisen – mit dem geheimen Plan, europäische Museen auszuräubern und die englischen Kronjuwelen zu stehlen. Kermit aber, der anstelle seines Doppelgängers in den Gulag gesteckt wird, erlebt einen zweiten kreativen Frühling, als er seine Mitinsassen zu einer schwungvollen Showgruppe trainiert. Die Fortsetzung des mitreißenden Muppet-Comebacks von 2011 basiert gänzlich auf Nostalgie und Parodie. Die Handlung orientiert sich an betagten Gaunerkomödien und weist witzige Gesangsnummern auf. Wie gehabt absolvieren reale Stars zündende Auftritte; neben Salma Hayek und Céline Dion sind so Christoph Waltz und Til Schweiger mit von der Partie. US-Komikerin Tina Fey agiert als theatralische Gulag-Wärterin, die sich als heimlicher Kermit-Fan entpuppt. Am besten ist aber nach wie vor „Drama Queen“ Miss Piggy mit ihren tief empfundenen Arien. So erweist sich Piggy einmal mehr als einzige Musicalsängerin, der auch Musicalhasser etwas abgewinnen können. Anders als der herzige Vorgängerfilm erweckt der amüsante Trubel jedoch den Eindruck einer etwas angestrengt zusammengeschusterten Nummernrevue – die zwar nie langweilt, der es aber an Charme und Herz gebricht. Karriereanwältin Carly ist solange glücklich mit ihren neuen Freund, Investor Mark, bis sie zu einem Überraschungsbesuch bei ihm Zuhause aufkreuzt – und auf dessen quirlige Ehefrau Kate trifft. Die beiden Betrogenen freunden sich jedoch an und entdecken dabei, dass Mark noch eine weitere Geliebte, Wuchtbrumme Amber, hinters Licht führt. Schließlich verbünden sich die drei Frauen und planen eine Racheaktion. Und kriegen Windbeutel Mark bei seinem Geldbeutel zu fassen… Das Szenario erinnert an „Club der Teufelinnen“, bewegt sich stilistisch aber im Fahrwasser der krachledernen Frauenkomödie „Brautalarm“. So wird mittels Körperflüssigkeiten allerlei grenzwertiger Slapstick vorgeführt, dessen Angriffsziel nicht nur Weiberheld Mark ist. Die Ideen sind wenig originell, werden aber temperamentvoll ausgespielt und machen die Komödie zu einer holprig-durchgeknallten Farce, an der sich vor allem das weibliche Publikum ergötzen dürfte. Cameron Diaz und Leslie Mann spielen sich gekonnt die Bälle zu und bestreiten einige urkomische Szenen – während das dralle Bademodenmodell Kate Upton als Amber weitgehend die Funktion des sexy Dummchens im Bikini ausfüllt. Als ahnungsloses Objekt weiblicher Rache und Hingucker für die Damenwelt tritt der Däne Nikolaj Coster-Waldau auf, der sicherlich einer der bestaussehenden Männer nördlich der Mainlinie ist und zurzeit auch als fieser Schönling Jaime in der TV-Serie „Game of Thrones“ bewundert werden darf. Im 18. Jahrhundert erleidet ein französischer Kaufmann finanziellen Schiffbruch und muss mit seinen sechs erwachsenen Kindern aufs Land ziehen. Als er bei einer Reise eine schöne Rose pflückt, wird er von deren Besitzer zum Tode verurteilt. Um ihm zu helfen, geht seine jüngste Tochter Belle an ihres Vaters Stelle in das verzauberte Schloss. Dort erwartet sie ein furchterregendes Geschöpf… Unter den vielen Verfilmungen dieses französischen Volksmärchens ragt neben einem Disney-Filmmusical besonders der Klassiker von Jean Cocteau hervor. Christophe Gans („Pakt der Wölfe“), ein in Effekte verliebter französischer Filmemacher, inszeniert die Geschichte mit größtmöglicher Opulenz, präsentiert pittoreske Hütten und Schlösser, rauschende Kostüme und verzauberte Natur. Mit den visuellen Attraktionen sind die Reize dieses Opus leider schon erschöpft. Eine magische Aura, verwunschenen Charme, interessante Charaktere oder auch nur eine kindgerechte Aufbereitung des Märchens sucht man hier vergebens. Völlig unpassend sind besonders jene merkwürdigen Trickfilmhündchen, die Belle bei ihren Spaziergängen durchs Schloss begleiten: Da wird einmal mehr deutlich, dass ein hohes Filmbudget (hier 45 Millionen Euro) auch von Nachteil sein kann. – Comicverfilmung (Central 3D, UCI 3D, Broadway 3D, auch OF 2+3D). – Sci-Fi-Thriller über Teenager (UCI). – Romanverfilmung über ein Mädchen, das in der Nazizeit durch Lesen seinen inneren Frieden findet (Provinzkino). – Unterbelichtete Beziehungskomödie mit Zac Efron (Central, UCI). – Schwedische Bestsellerverfilmung über einen umtriebigen Jahrhundertzeugen (Central). – Deutsche Therapiecrasher-Komödie (Central, UCI). – Verspielte Animationskomödie über die Welt der Legoklötzchen (Central 2D, UCI 2+3D, Broadway 2+3D). – Schwedischer Kinderfilm (Union Sonntag). – Komödie mit Iris Berben (UCI, Dienstag). – Biblisches Desaster-Movie mit Russell Crowe als fanatischem Schiffsbauer (UCI 2D Samstag). – Superhelden-Spetakel mit Captain America (UCI 3D, Broadway 2D OF). – Krimikomödie mit Ice Cube (Central, UCI). – Animationsmärchen mit schrägen brasilianischen Vögeln (Central 3D, UCI 2+3D, Broadway 2D, auch OF 2D). – Kinderbuchverfilmung (Provinzkino, Sonntag). – Tragikomödie mit Didi Hallervorden als Marathonläufer (UCI, Mittwoch). (UCI, Broadway).… in Central und UCI. (chy)

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