Kaiserslautern FCK-U19 souverän im Viertelfinale
Im Achtelfinale des A-Junioren-Verbandspokals feierte der 1. FC Kaiserslautern einen ungefährdeten 5:1-Sieg beim Regionalligisten FC Speyer. Mit diesem Erfolg qualifizierten sich die Pfälzer für die Runde der letzten Acht. Auf welche Mannschaft die Roten Teufel im Viertelfinale treffen, steht bis dato noch nicht fest.
In einem einseitigen Spiel bestimmte der Bundesligist von Beginn an das Geschehen. Nachdem Valdrin Mustafa die Pfälzer mit einem Foulelfmeter in Front gebracht hatte, konnte Anton Artemov mit einem satten Fernschuss auf 2:0 erhöhen. Als Rechtsaußen Antonio Jonjic noch vor der Pause auf 3:0 stellte, war die Partie bereits entschieden. FCK-Trainer Gunther Metz, der in dieser Begegnung auch einigen Akteuren aus der zweiten Reihe eine Chance gab, sah auch nach dem Wechsel einen hochkonzentrierten Auftritt seiner Schützlinge. Offensivspieler Kevin Coleman ließ das 4:0 folgen, ehe den tapferen Hausherren der Ehrentreffer gelang. Danach war es erneut Coleman, der mit seinem zweiten Tor den 5:1-Endstand besorgte. „Das ganze Team hat heute eine gute Leistung abgeliefert und sich den Einzug in die nächste Runde verdient. Wir waren von Anfang an sehr konzentriert und sind mit der richtigen Einstellung ins Spiel gegangen. Respekt auch an den FC Speyer, der sehr eifrig dagegengehalten hat und auch selbst den Weg nach vorne gesucht hat“, fand Metz auch lobende Worte für den Gegner, der sich als Außenseiter ordentlich aus der Affäre zog. Für Kaiserslautern geht es im Pokalmodus weiter. Bereits am Samstag gastiert der FCK im DFB-Junioren-Vereinspokal beim VfL Bochum (Anstoß 11 Uhr). Beide Mannschaften hatten in der ersten Runde ein Freilos und steigen nun im Achtelfinale in den Wettbewerb ein. Während die Lauterer in der U19-Bundesliga Süd/Südwest von der Tabellenspitze grüßen, legten auch die Bochumer in der Bundesliga West einen starken Saisonstart hin. Nach sieben Spieltagen rangiert der VfL mit 14 Punkten auf dem vierten Platz. Zuletzt bezwang er RW Oberhausen eindrucksvoll mit 5:1. Nicht nur deshalb erwartet man im Lager der Pfälzer ein enges Pokalmatch. „Bochum hat ein sehr gutes Team, das gespickt ist mit drei Nationalspielern, die alle auch schon Erfahrung bei den Profis sammeln durften. Sie besitzen großes Potenzial und agieren sehr geradlinig im 4-4-2 System. Es wird definitiv ein extrem schweres Spiel. Trotzdem nehmen wir die Herausforderung gerne an – und wollen auch in diesem Pokal-Wettbewerb eine Runde weiterkommen“, gibt sich Metz kämpferisch. Einziger Wermutstropfen ist die Verletzung von Nicklas Shipnoski, der sich unter der Woche womöglich den Handwurzelknochen gebrochen hat. Hinter seinem Einsatz steht noch ein dickes Fragezeichen. |ülg