Kommentar RHEINPFALZ Plus Artikel FCK auf der Suche nach einem Gönner

Sein Weggang schmerzt: Malik Pugh (rechts) ist bei den amerikanischen Streitkräften stationiert und muss weiterziehen.
Sein Weggang schmerzt: Malik Pugh (rechts) ist bei den amerikanischen Streitkräften stationiert und muss weiterziehen.

Die Lage ist vertrackt für die Basketballer des 1. FC Kaiserslautern, aber sie ist nicht ganz hoffnungslos.

Die Basketballer stellen nach den Fußballern die größte Abteilung beim 1. FC Kaiserslautern. Aushängeschild der Korbjäger ist die erste Mannschaft, die ihren Blick trotz einer starken Hinrunde aufgrund großer Personalsorgen nach unten richten muss. Denn mit Malik Pugh und Dimitrij Kreis fehlen den Rot-Weißen zwei wichtige und eigentlich unverzichtbare Aufbauspieler. Um das Defizit zu beheben, müssten die Rot-Weißen in der Winterpause auf dem Transfermarkt tätig werden. Die Verpflichtung eines Importspielers ist allerdings mit Kosten verbunden. Ohne finanzielle Unterstützung des Hauptvereins oder eines externen Sponsors ist dieses Unterfangen zum Scheitern verurteilt.

Da nur ein Nicht-EU-Spieler pro Team erlaubt ist, müsste die Auswahl der Personalie im Fall der Fälle mit größtem Bedacht erfolgen. Ohne gelernten Spielmacher ins neue Jahr zu gehen, wäre absolut fahrlässig, ist aufgrund der finanziellen Situation des Hauptvereins jedoch ein realistisches Szenario. Die Hoffnung, einen basketballbegeisterten Gönner zu finden, der die Finanzierung eines Importspielers übernimmt, hat Abteilungsleiter Thomas Erb noch nicht aufgegeben. Rund 400 Zuschauer gegen Limburg haben gezeigt, dass Basketball in der Barbarossastadt durchaus ein Zugpferd sein kann.

x