Kaiserslautern Fast 300 Grundschüler erkunden am „Tag der Musik“ des Pfalztheaters das Große Haus
Knapp 290 Kinder aus verschiedenen Grundschulen in und um Kaiserslautern durften gemeinsam mit ihren Lehrern das Theater und die Theatermacher besser kennenlernen. Die 13 Klassen verteilten sich auf acht Stationen. Neben musikalischen Vorstellungen, wie einem Kammermusikstück und Instrumentenkunde (über das Horn und das Fagott), wurden auch diverse Mitmachaktionen für die Kinder angeboten.
So beispielsweise das Erlernen eines Rap-Stücks im Chorsaal mit Moritz Gehnen vom Pfalztheater. Neben der Frage, was Rap überhaupt ist, musste auch geklärt werden, wie sich der Chor auf eine Vorstellung vorbereitet und probt. Dann begannen die Kinder das Stück „Das Rap-Huhn“, das einige sogar schon kannten, einzustudieren. Am Ende ihrer ersten „Probe“ führten die Nachwuchskünstler das Lied schon auf.
Wie ein Film vertont wird
Im Foyer wurde anhand verschiedener Instrumente und Utensilien gezeigt, wie ein Film oder Theaterstück vertont wird, und auch hier durften die Schülerinnen und Schüler selbst experimentieren und herumprobieren. Zudem war am Dienstagvormittag für Bewegung gesorgt: Die Kinder hatten im Ballettsaal die Möglichkeit, ein kleines Ballettstück einzustudieren und vorzutanzen.
Desirée Kohl, die Musik- und Konzertpädagogin des Theaters, die den „Tag der Musik“ organisiert hatte, war völlig zufrieden. Sie freute sich darüber, dass „das ganze Programm einwandfrei und problemlos über die Bühne gegangen ist“.
Auf Verschnaufpause folgt das Abschlusskonzert
Nach einer kurzen Verschnaufpause für die Kinder fand das Abschlusskonzert „Die Sommerparty der Tiere“ auf der großen Bühne statt. Zu dem noch einmal zusätzlich 75 Schüler angereist waren, die nicht am ausgebuchten Aktionstag teilgenommen hatten. Nach dem Ertönen des Gongs stürmten alle Kinder, mit bunten Sitzerhöhungen ausgestattet, aufgeregt auf den Eingang des Saals zu. Für einige war es der erste Theaterbesuch.
Die Lehrer beschrieben den Aktionstag als eine tolle Erfahrung für die Kinder, es habe allen gefallen und für eine willkommene Abwechslung vom Schulalltag gesorgt. Vor allem das Mitmach-Ballettstück fanden die Kinder aufregend und sogar beim Kammerkonzert waren die Grundschüler ruhig, konzentriert und aufmerksam, weil sie so beeindruckt von den Künstlern und ihren Instrumenten waren. Das war auch Chefdramaturg Andreas Bronkalla aufgefallen, er empfand die Kinder als neugierig, gespannt und voller Freude.