Kaiserslautern Fanbus zum Stadion

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Ein 4:1-Sieg im Rücken, das erste Heimspiel des Jahres im Fritz-Walter-Stadion: Die U23 des 1. FC Kaiserslautern freut sich auf die Begegnung mit dem TSV Steinbach am Samstag um 14 Uhr auf dem Betzenberg. Auch wenn das Spiel nicht einfach werden dürfte.

FCK-Trainer Hans Werner Moser erinnert sich nur allzu gut an die Hinrundenbegegnung in Haiger, bei der der TSV einen 1:0-Sieg verbuchte. „Es war ein hartes Spiel. Wir haben es immer offengehalten, hatten mit dem Schlusspfiff eine Riesenchance, die der Torwart zunichte gemacht hat.“ Der FCK-Coach hat schon damals, im September, prophezeit, dass die Mannschaft am Ende ganz vorne liegen würde. Im Moment ist der TSV Dritter, hat 47 Punkte gesammelt und damit fast doppelt so viele wie der FCK II als 16. mit 24 Zählern. Der ehemalige Fußballprofi warnt seine Jungs vor der „Topmannschaft, die Elversberg mit 2:0 geschlagen hat. Das ist eine robuste Mannschaft, eine Männermannschaft, die nah dran ist an Mannheim und Elversberg“. Moser ist trotzdem gespannt, wie seine U23 sich in ihrem ersten Heimspiel des Jahres verkauft. Er hofft, dass der 4:1-Sieg gegen Homburg und die drei wichtigen Punkte der Anfang waren von der Aufholjagd zum Klassenerhalt. Runtergezogen hat das Ausbleiben von Erfolgen die Seinen nicht. „Die Stimmung war die ganze Zeit gut. Es gehört dazu, die Truppe bei Laune zu halten. Man braucht die richtige Mischung aus kritischem Betrachten der Situation, es gibt aber auch keinen Grund, draufzuhauen. Wir spielen einen guten Ball im Moment. Was wir in der Saison nicht so sehr hatten, ist Matchglück. Ich denke, das haben wir noch nicht aufgebraucht“, sagt er mit einem Augenzwinkern. Moser weiß, dass die Rollen aufgrund der Tabellensituation klar verteilt sind. Er weiß, dass die Seinen eine Top-Leistung zeigen müssen, wenn sie Erfolg haben wollen. „Neben Glück brauchen wir sicherlich ein gutes Spiel. Wir brauchen mindestens die Homburger Form, aber vielleicht können wir den einen oder anderen Bonuspunkt einfahren.“ Steinbachs Trainer Matthias Mink geht davon aus, dass die Partie auch für sein Team nicht leicht wird. „Wir spielen gegen eine U23-Mannschaft, die eine hohe fußballerische Qualität hat. Das konnte sie zuletzt im Spiel in Homburg unter Beweis stellen. Wir treffen auf eine andere Mannschaft als noch im Herbst. Die Spieler haben seitdem an Erfahrung und Qualität hinzugewonnen“, warnt er und nennt das Team wegen möglicher Verstärkung aus dem Profikader eine Wundertüte. Dass es für seine Elf nicht schlecht läuft, kann auch er nicht abstreiten. Am Samstag bezwang der TSV erstmals in dieser Saison einen der großen Drei der Liga. Da sowohl Mannheim als auch Elversberg und Saarbrücken gepatzt haben konnte der TSV den dritten Rang erobern und den Rückstand auf das Spitzenduo auf fünf und sechs Zähler reduzieren, obwohl Steinbach ein Spiel weniger bestritten hat. Am Montag hat TSV-Geschäftsführer Matthias Georg die Zulassungsunterlagen für die Saison 2017/2018 in der Dritten Liga eingereicht. Für den formalen Antrag hat der TSV Steinbach mit dem Frankfurter Volksbank-Stadion ein Ausweichstadion angeben. „Wir bedanken uns beim FSV Frankfurt ganz herzlich für die Unterstützung und prüfen derzeit, ob ein Ausbau in Haiger oder eine Übergangslösung in Wetzlar finanziell und baurechtlich überhaupt darstellbar sind“, so Matthias Georg. Für das Spiel auf dem Betzenberg hat der TSV Steinbach einen Fanbus organisiert. Moser hofft darauf, dass sich seine Jungs im Fritz-Walter-Stadion gut verkaufen. Auch wenn Christian Kühlwetter gelbgesperrt fehlt und Johannes Hofmann für mindestens drei Wochen ausfallen wird. Der Mittelfeldmann hat sich nach einem Drei-Minuten-Einsatz im Spiel gegen Homburg den Knöchel verdreht und die Bänder überdehnt. Ein Fragezeichen steht auch hinter dem Einsatz von Leon Bell Bell. Er hat nach einem Zusammenprall im Training einen Bluterguss am Becken und Schmerzen. Wenn er ausfallen würde, würde das Moser sehr bedauern. „Er gehört zu den Stammkräften. Mit seiner Schnelligkeit ist er immer eine Alternative. Ich hoffe, dass er dabeisein kann.“

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