Kaiserslautern Europa schmackhaft machen

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Ein bisschen ist es wie bei „Wer wird Millionär?“ beim Europaquiz am vergangenen Dienstag in der Integrierten Gesamtschule (IGS) Bertha von Suttner. Es moderiert jedoch nicht Günther Jauch, sondern Paul Weinhausen, Referent des Vereins Bürger Europas. Die Kandidaten bei der Deutschlandtour des Vereins unter dem Motto „Wer wird Europameister?“: etwa 50 Schüler der zwölften Klassenstufe.

Die Aula der IGS wird kurzerhand zum Studio umgebaut und schon geht es los: Moderator Paul Weinhausen verteilt Keypads, mit denen in der Folge 18 Fragen aus drei Themenbereichen beantwortet werden sollen – die Schüler müssen bei den Multiple-Choice-Fragen die Zahl der von ihnen favorisierten Antwort eintippen. So kann jeweils direkt auf der mit einem Beamer angestrahlten Leinwand das Ergebnis eingeblendet werden: per Balken und Prozentangabe ist zu sehen, wie viele Treffer die drei Antwortvarianten bekommen haben. Individuell wird da keiner vorgeführt. Und die Schüler beweisen als Kollektiv gute Kenntnisse. Um das Ganze ein wenig schmackhafter zu machen, wird nach jeder Frage ein Gewinner per Zufallsgenerator ermittelt. Die Preise werden in Naturalien ausgeschüttet: Gummibärchen, Schlüsseletuis, Frisbeescheiben und mehr. „Rheinland-Pfalz und Europa“ lautet das erste, gesetzte Thema, dann haben die Schüler per Handzeichen aus verschiedenen Fragekomplexen noch „Deutschland in Europa“ und „Die EU und ihre Bürger“ als Kategorien ausgewählt. Bei nahezu allen Fragen aus Kultur, Politik und Wirtschaft wächst der gelbe Balken bei der richtigen Antwort über die beiden anderen hinaus. Wie bei der Frage, welche französisches Weinregion eine Partnerschaft mit Rheinland-Pfalz hat – Burgund nämlich. Erstaunt waren die Schüler über die Antwort auf die Frage „Welche Spezialität aus dem Rheinland darf das EU-Gütesiegel ,Geschützte geografische Lage‘ tragen?“ Das ist nämlich das Rheinisches Rübenkraut. Wieder was dazu gelernt. Und genau darum geht es dem Verein mit seinem von der EU-Kommission in Bonn initiierten Wissensquiz. „Die Schüler loben diese Art von Wissensvermittlung, denn sie haben Spaß dabei und lernen noch etwas“, berichtet Paul Weinhausen von der bisherigen Erfahrung auf der Deutschlandtour. (gem)

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