Wassersport RHEINPFALZ Plus Artikel Erste Stadtmeisterschaft im Warmfreibad in Kaiserslautern stößt auf großen Anklang

Das Kneelingpaddeln gehörte zu den Disziplinen bei den ersten Schwimm-Stadtmeisterschaften im Warmfreibad.
Das Kneelingpaddeln gehörte zu den Disziplinen bei den ersten Schwimm-Stadtmeisterschaften im Warmfreibad.

Erstmals organisierte der Kaiserslauterer Schwimmsportklub (KSK) in Zusammenarbeit mit den anderen Wassersportvereinen der Stadt eine Stadtmeisterschaft im Warmfreibad Kaiserslautern. In fünf Disziplinen maßen sich die Teilnehmer.

„Wir hatten das bei uns im Verein schon lange als Idee schweben. Uns hat erstaunt, dass es bisher keine Stadtmeisterschaft gab, vor allem weil wir ja auch ein tolles Warmfreibad haben, das uns die Möglichkeit, gerade jetzt in der Sommersaison, bietet. Wir wollten gerne den Wassersport, der sehr speziell ist, aus der Nische herausholen und auf eine so breite Ebene wie eine Stadtmeisterschaft stellen“, erklärt Ulrike Eschbach vom KSK, die gemeinsam mit ihrer Kollegin Sergia Balzer hauptverantwortlich für die Organisation der Veranstaltung war. Balzer führt weiter aus: „Wir haben das jetzt einfach mal initiiert und die anderen Wassersportvereine gefragt, ob sie auch Interesse hätten. Wir haben uns im Frühjahr zusammengesetzt, um das zu planen. Wir wollten das Ganze nicht als Hochleistungswettkampf ausrichten, sondern als Breitenwettkampf, sodass jeder, der Spaß am Schwimmen hat, daran teilnehmen kann. Trotzdem waren viele Wettkampfschwimmer dabei.“

Der Förderverein Warmfreibad organisierte in der Vergangenheit immer den Tag des Sports, was in den letzten Jahren aus verschiedenen Gründen nicht möglich war, daher „waren wir sehr froh, als Frau Eschbach auf uns zugekommen ist“, erinnert sich Tobias Wiesemann vom Förderverein und sagt weiter: „Es ist eine super Sache, dass das Warmfreibad im Mittelpunkt des Geschehens bleibt, damit die Leute sehen, was es hier für Möglichkeiten gibt, Veranstaltungen durchzuführen.“

Vielseitigkeit darstellen

In Kooperation mit den anderen Vereinen – der DLRG, der Paddlergilde, dem Ski- und Kanuclub und der Triathlonabteilung des FCK – entstand die Idee, den Wettkampf in fünf verschiedenen Disziplinen, unterteilt in die verschiedenen Altersklassen, auszutragen, bei dem jede Disziplin einen der teilnehmenden Vereine repräsentieren und damit die Vielseitigkeit des Wassersports darstellen soll. „Wir hatten zwei Disziplinen dabei, das Puppenschwimmen und das Hindernisschwimmen. Die anderen, die das noch nie gemacht haben, haben das auch sehr gut gelöst“, sagt Chris Kipry von der DLRG, der darüber hinaus findet: „Ein schönes Event. Es freut mich, dass für den ersten Durchlauf alles sehr gut geklappt hat.“

Darüber hinaus brachte die Paddlergilde das Kneelingpaddeln mit. Deren erste Vorsitzende Christine Richter sagt: „Wir sind dem Aufruf gerne gefolgt, das ist für uns sehr interessant. Unsere Beteiligung war noch eher gering, aber das wird nächstes Jahr bestimmt mehr. Wir freuen uns immer, wenn der Wassersport vorangebracht wird, ob am Gelterswoog oder hier im Warmfreibad. Da sind wir gerne dabei.“

Teamwettkampf zum Abschluss

Zudem gab es auch noch das klassische Freistil und Brustschwimmen über 50-Meter. Jörg Kratsch, Abteilungsleiter Triathlon beim FCK: „Die Idee, das in vielen verschiedenen Disziplinen und nicht nur klassisches Schwimmen zu machen, ist natürlich umso schöner, weil wir dadurch die gesamte Bandbreite des Wassersports abdecken.“ Insgesamt findet Kratsch: „Eine super gelungene Sache. Eine sehr coole Idee des KSK, dass sich die Wassersport treibenden Vereine zusammenfinden.“

Den Abschluss der Wettkämpfe machte ein Teamwettkampf, bei dem Dreierteams einen schweren Tauchring 100 Meter auf dem Beckenboden voranbewegen müssen. Dabei standen Koordination und Zusammenarbeit im Vordergrund. Alle Teams mussten gemischt sein und es gab keine Altersklassen.

Eschbach resümiert: „Das war ein Testlauf. Wir wollen daraus ein jährliches Event machen und das Ganze ausbauen.“ Balzer erklärt dazu: „Wir wollen das Event für alle aufmachen, in der Hoffnung, dass im nächsten Jahr noch mehr Leute mitmachen. Nicht nur von den anderen Vereinen, sondern auch Badegäste, die durch Zufalle dazukommen.“

Im Anschluss veranstaltete der Förderverein noch das „Fun-Jump“-Festival, bei dem es darum ging, auf kreative Art und Weise vom Brett zu springen. Eine Jury bewertet dann alle Teilnehmer.

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