Kaiserslautern „Entwicklung funktioniert mit Erfolg“

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In der A-Junioren-Bundesliga Süd/Südwest belegten die Roten Teufel unter ihrem Coach Gunther Metz nach Abschluss der Spielzeit 2013/14 einen guten vierten Platz. Nach einer beeindruckenden Siegesserie in der Rückrunde kletterten die Lauterer jeden Spieltag stetig nach oben und begeisterten mit hervorragenden Auftritten. Am Ende verbuchten sie 14 Siege, vier Remis und acht Niederlagen.

„Wir hatten vor der Saison das Ziel, den Klassenerhalt so früh wie möglich unter Dach und Fach zu bringen. Unsere Truppe stieg erst aus der Regionalliga auf, und nahezu alle Spieler hatten keine Junioren-Bundesliga-Erfahrung. Es gab vor der Spielzeit einen großen Umbruch, und einige neue Akteure sind zu uns gestoßen. Dabei hat man immer Typen mit verschiedenen Charakteren, die erst zusammenfinden müssen. Grundlegend hat dabei der Respekt voreinander die größte Priorität. Das müssen wir den Jungs vorleben und vermitteln. Uns ist es dann im Laufe der Runde sehr schnell gelungen, eine homogene Einheit zu bilden und jeden Spieler in seiner Persönlichkeit weiterzuentwickeln. Mein großes Ziel ist es immer wieder, die Jungs bestmöglich auf den Senioren-Bereich vorzubereiten“, blickte FCK-Trainer Gunther Metz stolz auf die Anfänge einer langen Saison zurück. Metz betonte das ganze Jahr über, dass Erfolg nur über eine geschlossene Mannschaftsleistung zustande kommt. Dennoch kam er nicht drum herum, ein Extralob für Dino Bajric auszusprechen: „Dino hat sich klasse entwickelt. Wir haben ihn vor der Saison aus Osnabrück geholt und einen Riesenglücksgriff gelandet. Er hat sich top integriert und viel Verantwortung übernommen, das zeigen nicht nur seine acht Treffer.“ Aber nicht nur Bajric, der im nächsten Jahr bei den FCK-Amateuren spielt, auch der trickreiche und torgefährliche Manfred Osei-Kwadwo (10 Saisontore) sorgte immer wieder für Aufsehen. „Manni ist ein ausgezeichneter Techniker, der vieles mitbringt. Er wird seinen Weg auf jeden Fall gehen“, ist sich Metz ob des Talents seines Schützlings sicher. Hinzu kommt noch Kapitän Johannes Hofmann (5), der zusammen mit Osei-Kwadwo und Bajric die Stützen des Teams bildete. Nach einer sehr zufriedenstellenden Hinrunde mit dem siebten Platz drehten die Roten Teufel in der Rückrunde so richtig auf. Mit einer Serie von sieben Siegen kletterten sie auf den vierten Rang. „Mit den Erfolgen gegen die Topteams aus Frankfurt (1:0), Hoffenheim (1:0) und Stuttgart (2:0) haben wir Ausrufezeichen gesetzt. Wie die Jungs da aufgetreten sind war überragend. Sie haben sich mit jedem Erfolg stärker entwickelt und mehr an sich geglaubt. Außerdem haben sie sich nie auf ihren Lorbeeren ausgeruht und immer weiter hart an sich gearbeitet. Meine Spieler waren sehr lernwillig und fokussiert“, analysierte Metz mit Funkeln in den Augen die Leistungsexplosion seiner Truppe in der Rückrunde. Aber Metz weiß auch, dass der Erfolg mit vielen Faktoren und Personen zusammenhängt: „Eine sehr wichtige Rolle spielt Co-Trainer Florian Wiehn, er ist unter anderem für die Verbindung zwischen Spieler und Trainer von großer Bedeutung. Aber auch Sven Höh, der als Torwarttrainer exzellente Arbeit leistet; ebenso Bastian Becker, der als Athletiktrainer fungiert, Helmut Zahn, der alles im Jugendbereich koordiniert und im Scouting-Bereich tätig ist, und Henry Loch, unser Physiotherapeut, wie auch Ken Collins, der die Jungs prima betreut und ihnen ein wichtiger Ansprechpartner ist. Jedem Einzelnen gebührt ein großer Anteil unseres Gelingens. Der vierte Platz als Aufsteiger ist sehr hoch einzuschätzen.“ Auf die Frage, ob er sich irgendwann ein Engagement bei einem anderen Verein beziehungsweise als Trainer einer Aktiven-Mannschaft vorstellen könne, antwortete Metz ganz neutral: „Ich bin sehr glücklich hier und mit viel Spaß bei der Sache. Es gibt für mich nichts Schöneres als zu sehen, wenn einer meiner Spieler für höhere Aufgaben berufen wird. Trotzdem sollte man im Fußball niemals nie sagen. Ich lasse mich überraschen, was noch alles auf mich zukommt.“ Am 7. Juli beginnt für Metz und die A-Junioren auch schon die Vorbereitung auf die neue Spielzeit. Alles geht da wieder von vorne los. Nicht dabei sind dann Manfred Osei-Kwadwo, Bernard Kyere, Dino Bajric sowie die beiden Torhüter Raphael Sallinger und Jan-Ole Sievers. Sie alle gehören in der neuen Saison dem Kader der U23 an. Die neue U19 wird gebildet aus einem Großteil der derzeitigen U17-Junioren und Spielern des jüngeren Jahrgangs, die diese Runde schon dabei waren. Zu ihnen zählen unter anderem Lukas Hartlieb, Leon Bell Bell, Joeri Stiens, Jan Just und Theodor Bräuning . „Sie müssen dann noch mehr Verantwortung übernehmen und mit ihrer Erfahrung vorneweg marschieren“, so Metz. Über mögliche Neuzugänge und Abgänge wurde noch nicht berichtet, damit will sich der 1. FC Kaiserslautern noch Zeit lassen.

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