Kaiserslautern Ende der Vollsperrung in Sicht

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Die L502 zwischen Espensteig und Breitenau wird wahrscheinlich Ende nächster Woche wieder freigegeben. Die Baumfällarbeiten sind inzwischen abgeschlossen. Straße und Böschung müssen aber noch von Ästen und Baumkronen befreit werden.

Am 9. Februar dieses Jahres ließ der Forst die L502 zwischen Espensteig und Breitenau für den Verkehr komplett sperren. Der Waldstreifen neben der 1,5 Kilometer langen Strecke musste aus Sicherheitsgründen durchforstet werden. Mittlerweile ist der Großteil der Arbeiten abgeschlossen. Voraussichtlich kann die Straße bereits Ende der kommenden Woche wieder für den Verkehr freigegeben werden. Ursprünglich hatte das Forstamt eine Sperrung bis zum 13. März beantragt. In den vergangenen Wochen war es in Folge der Vollsperrung immer wieder zu erheblichen Verkehrsbehinderungen gekommen. „Die Bäume sind gefällt“, verrät der Leiter der Technischen Produktion des Forstamtes Kaiserslautern, Dirk Schubert. Jetzt müsse allerdings noch aufgeräumt werden. Baumstämme, Baumkronen und Äste lägen derzeit noch auf der Straße und am unteren Rand der durchforsteten Böschung. All das müsse noch weggeschafft werden, bevor der Verkehr hier wieder fließen darf. Außerdem müssten auch die während der Durchforstung abmontierten Markierungspfosten wieder aufgestellt werden, ehe der Straßenabschnitt freigegeben werden kann. Schnell eine Spur frei räumen und den Verkehr einspurig – reguliert durch eine Ampelanlage – fließen lassen, sei keine gute Alternative, meint Schubert. Dadurch würden die Aufräumarbeiten sicherlich deutlich länger dauern. Denn in diesem Fall hätten beispielsweise die Arbeiter weniger Platz und würden langsamer mit den Arbeiten vorankommen. Außerdem bliebe es auch mit dieser Regelung bei einer nicht unerheblichen Verkehrsbehinderung. Die könne dann durchaus bis zum 13. März – dem Tag, bis zu dem die Sperrung ja beantragt ist – bestehen bleiben. „Wir wollen lieber früher wieder ganz aufmachen“, betont Schubert. Und das ginge eben nur bei Vollsperrung, da dann die noch ausstehenden Arbeiten wesentlich zügiger durchgeführt werden könnten. Wenn nichts Unerwartetes – wie zum Beispiel Wetterkapriolen, die ein schnelles Arbeiten be- oder verhindern würden – dazwischen kommt, rechnet der Technische Produktionsleiter des Forstamtes mit einer vollständigen Öffnung des Straßenabschnitts bis zum Ende der kommenden Woche. In finanzieller Hinsicht zeichne sich zumindest kein Verlustgeschäft ab. „Mit etwas Glück können wir eine Kostendeckung erreichen“, zeigt sich Schubert zuversichtlich, dass durch den Holzverkauf die Durchforstungsmaßnahme am Ende komplett finanziert werden kann. So gingen die vom Harvester – ein Gerät, dass die Bäume fällt und gleich als Nutzholz aufbereitet – gefällten und bearbeiteten Bäume ins Sägewerk und würden dort weiter verarbeitet. Dazu komme noch Industrieholz, aus dem beispielsweise Spanplatten hergestellt werden können. Sogar mit dem sogenannten unverwertbaren Holz könne das Forstamt noch etwas anfangen. „Das wird zu Hackschnitzeln verarbeitet“, erklärt Schubert. (bby)

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