Kaiserslautern Eine Lösung ist in Sicht
Die Änderung der Ampelsteuerung am Lothringer Eck ist schon in Arbeit, die Einfahrt zur Stiftsplatz-Tiefgarage wird auf Vordermann gebracht: Die Stadtverwaltung antwortet auf die Kritik und Anregungen unserer Leser, die diese bei der Aktion „Der heiße Draht in die Redaktion“ vorgebracht haben.
Die Planungsmittel zum Bau des Gehweges stünden erstmals für dieses Jahr zur Verfügung, antwortet die Stadtverwaltung: „Die Beauftragung erfolgt umgehend nach der Freigabe der Mittel.“ In der Königstraße fehlen nach wie vor Querungshilfen für Fußgänger, mahnte Marina Jung an. Von der ursprünglichen Planung, zwei Querungshilfen zu schaffen, musste die Stadt nach eigenen Angaben abrücken – wegen des Donnerstagsmarktes in der Königstraße. Die Beschicker benötigten für ihre Stände und Anhänger ausreichend Raum zum Wenden. Das wäre aber bei einer Querungshilfe an der Orffstraße nicht mehr gegeben gewesen. Die zweite Querungshilfe an der Hartmannstraße kommt aber: Sie soll so schnell wie möglich in Angriff genommen werden – sobald die Königstraße nicht mehr als Umleitungsstrecke für Sondertransporte dient, weil an der A6 gebaut wird. Dies werde wahrscheinlich frühestens ab Ende Juni 2016 der Fall sein, teilt die Stadtverwaltung mit. Die Ampel am Lothringer Ecke zeige nicht lange genug Grün an, monierte Rolf Cappel. Eine Lösung für dieses Problem ist in Sicht: Die Signalsteuerung soll laut Stadt geändert werden und den Autofahrern in der Reichswaldstraße eine längere Grünphase einbringen. Die Programmierung dafür ist in Arbeit. Bruno Göttel ärgert sich über die Ampelschaltung des Opelkreisels. Für Fahrer, die aus Richtung der Firma Opel kommen, sei es schwierig, überhaupt in den Kreisel zu gelangen. Die Stadtverwaltung weiß von dem Manko: „Notwendige und hierfür umfangreiche Änderungen der Signalsteuerung werden zurzeit erarbeitet.“ Horst Preyer kritisierte, dass noch immer viele Wahlplakate nicht entfernt worden sind. Wurden diese doch beseitigt, blieben oft die Kunststoff-Haltebänder zurück. Die Stadt antwortet darauf, dass die Plakate eigentlich bis spätestens zwei Wochen nach dem Wahltermin, also bis 27. März, hätten entfernt werden müssen. Das geben die vom Stadtrat beschlossenen Regelungen rund um die Wahlwerbung vor. Diese seien den Parteien und Wählergruppen vor der Wahl auch schriftlich mitgeteilt worden, heißt es aus dem Rathaus. Vorsorglich wurden sie zudem nach der Wahl noch einmal darauf hingewiesen. Fazit der Stadt: „Insgesamt wurden diese Vorgaben von den Parteien weitgehend beachtet.“ Die Verwaltung kümmert sich derzeit darum, dass die Parteien die noch hängenden Plakate sowie das Befestigungsmaterial beseitigen. Lenka Klein richtete den Blick auf eine ihrer Meinung nach vorhandene Gefahrenstelle für Radler: Sind diese in Richtung Lautertal unterwegs, treffen sie nach der Unterführung an der Lothringer Dell unmittelbar auf den Autoverkehr. Die Leserin wünschte sich dort eine Absperrung. Dem Wunsch erteilt die Stadtverwaltung eine Absage: Zum Absteigen zwingende Umlaufsperren, auch Drängelgitter genannt, seien auf dem Lautertal-Radweg nicht sinnvoll. Denn diese behinderten den Radverkehr und stellten insbesondere bei Dunkelheit eine Gefahr dar. Außerdem regelten Schilder die Vorfahrt eindeutig. Zumindest die Sichtverhältnisse sollen dort laut Stadtverwaltung verbessert werden. Wie genau das geschehen soll, dazu äußert sie sich nicht weiter. Ursula Stork monierte, dass es in der Theo-Vondano-Straße keine Parkmöglichkeit gibt – „in meinen Augen eine Fehlplanung“. Zudem fehle das Straßenschild, seitdem die Alex-Müller-Straße saniert werde. Zu den fehlenden Parkmöglichkeiten lässt die Stadtverwaltung nichts verlauten, kündigt aber an, dass das fehlende Straßenschild in den nächsten Tagen wieder montiert wird. Den „erbärmlichen Anblick“, den das ehemalige Hotel „Alte Post“ an der Kreuzung von Richard-Wagner- und Logenstraße biete, monierte Hannelore Follmann. Die Stadt hat das Gebäude an einen privaten Investor verkauft. „Dieser hat bereits vor geraumer Zeit einen Bauantrag zum Umbau des ehemaligen Hotels gestellt“, so die Verwaltung weiter. „Eine Reparatur ist hier überfällig“, stellte Edeltraud Michel über den Gehweg vor der Einfahrt zur Stiftsplatz-Tiefgarage fest. Schon seit einiger Zeit bemüht sich die Stadtverwaltung nach eigenen Angaben darum, den Gehweg dort wieder auf Vordermann zu bringen. Doch sei es dafür nötig, die Tiefgaragenzufahrt zu sperren, was für den Parkhausbetreiber Einnahmeverluste bedeute. Um diese zu verringern, die Dauer der Sperrung möglichst kurz zu halten, soll nun ein Asphaltbelag her. „Die Arbeiten sind eingeplant und werden zurzeit im Detail noch abgestimmt“, berichtet die Stadtverwaltung. (zs)