Kaiserslautern
Ein Musiker geht seinen Weg
Einige Beispiele für überregional erfolgreiche Bands und Musiker aus der Pfalz sind Winterland und Vanden Plas. Auch Alea der Bescheidene von Saltatio Mortis oder Grammy-Gewinner Zedd gehören zu dieser Riege. David Mudra könnte sich zukünftig hier ebenfalls einreihen.
Die Liebe zur Musik und die künstlerische Vielseitigkeit des 27-Jährigen kommen nicht von ungefähr. Einerseits entstammt Mudra einer musikalischen Kaiserslauterer Familie, andererseits hat er schon in früheren Jahren in Sachen Band-Arbeit einschlägige Erfahrungen gemacht: Als Gitarrist war er bereits mit 16 Jahren Mitglied der deutschlandweit aktiven Metalcore-Band Swallow Your Pride, fast zeitgleich betätigte er sich auch als Produzent diverser lokaler Gruppen.
Corona als Impulsgeber
Mit ausgelöst durch den Corona-Wendepunkt suchte Mudra ab 2020 nach neuen, solistischen Wegen. Er wollte als Künstler unabhängig werden. So begann der bisherige Multiinstrumentalist und Songschreiber auch zu singen, was er sich selbst beibrachte. Außerdem vertiefte er seine unter anderem bei Michael Halberstadt erworbenen Fähigkeiten auf der Gitarre mit intensiven Übungen „bis die Finger bluteten“, erzählt der Musiker.
Das bis jetzt erreichte Ergebnis kann sich sehen und hören lassen. So hat Mudra in den vergangenen anderthalb Jahren bereits drei bemerkenswerte Titel veröffentlicht: zunächst den Erstling „Karma“, den man sich allein schon wegen des leicht exotischen, flotten Rhythmus glatt als schmissigen Soundtrack in einem Abenteuerfilm vorstellen könnte.
Dann vor ziemlich genau einem Jahr kam „Rendezvous“, schließlich Ende 2021 „Save me“, ein angenehm-gefälliger Ohrwurm-Song, zu dem es auch ein optisch ansprechendes Video gibt. Alle Singles sind über die bekannten Portale erhältlich und auf Youtube zu finden.
Die Titel hat David Mudra übrigens nicht nur allesamt komponiert, getextet und eingesungen. Er hat auch persönlich alle Instrumentalstimmen – moderne Aufnahmetechnik macht’s möglich – real oder per Computer eingespielt.
Zwischen Band und Solo
Der Weg bis hierhin sei stilistisch und organisatorisch lang und nicht frei von Rückschlägen gewesen, berichtet David Mudra weiter. Er führte vom Bandmitglied zum Solokünstler, er ging vom heftigen Metalcore hin zum melodischen, unter anderem vom New Wave der 1980er Jahre und vom zeitlosem Rock und Pop inspirierten unverkennbaren David-Mudra-Sound.
Ein ähnlicher Prozess ist auch zu erkennen in den durchweg selbst geschriebenen englischsprachigen Texten, die im Gegensatz zu früher in der Regel positive Aussagen enthalten. Dennoch aber scheuen sie auch vor nachdenklicheren Inhalten, wie etwa im erwähnten „Save me“, nicht zurück, in dem sich echte Spannungsbögen entwickeln.
Und es geht weiter, mit all seiner kreativen Kraft im Allgemeinen und all den vielen Ideen zu neuen Liedern im Besonderen. In der näheren Zukunft, kündigt David Mudra an, seien sowohl eine EP als auch noch weitere Singles zu erwarten. Die Arbeiten daran laufen bereits. „Musik ist mein Leben“, meint der Musiker mit Entschlossenheit.
Auf seinem zukünftigen Weg der Veränderung, Entfaltung und Weiterentwicklung werden dem vielseitigen Künstler sowohl beim Texten als auch im Hinblick auf die Gesamt-Ästhetik in seinen Liedern und Videos entsprechende Erfahrungen helfen.
David Mudra hat nämlich nach seinem Schulabschluss unter anderem auch schon mal in der Öffentlichkeitsarbeit gewirkt − eine Tätigkeit, die das Gefühl für Sprache und Kommunikation geschärft hat. Außerdem hat er auch Erfahrungen als Model und Modeberater gesammelt.
Info
Der Kaiserslauterer Musiker David Mudra ist im Internet unter anderem zu finden auf Facebook, auf Instagram unter www.instagram.com/_david.mudra_/?hl=de und auf Youtube, wo er einen eigenen Kanal hat: www.youtube.com/channel/UCiuqfj 52pLsPuai_ZzyBR_Q