Fußball RHEINPFALZ Plus Artikel Ein doppeltes Heimspiel für Yannick Brehmer

Yannik Brehmer (rechts), der früher in der A-Klasse für den SV Kohlbachtal stürmte – hier gegen Timon Walter vom TuS Schönenberg
Yannik Brehmer (rechts), der früher in der A-Klasse für den SV Kohlbachtal stürmte – hier gegen Timon Walter vom TuS Schönenberg – ist inzwischen Spielertrainer des VfB Reichenbach, wohnt aber in Schönenberg.

Der VfB Reichenbach lädt zum Kerwespiel ein. Zum fußballerischen Höhepunkt der Albersbacher Kerwe wird der kriselnde TuS Schönenberg gastieren. Für den Reichenbacher Spielertrainer Yannick Brehmer handelt es sich um ein besonderes Spiel.

„Eine reine Sollaufgabe“ hat der VfB vergangene Woche hinter sich gebracht. So formulierte es jedenfalls VfB-Trainer Yannick Brehmer. Denn gegen das Schlusslicht aus Fehrbach zeigte seine Mannschaft überhaupt keine gute Figur. Letztlich holte sein Team zwar noch den 3:1-Sieg nach Hause. Aber eigentlich waren die Fehrbacher mehr oder weniger am Drücker. „Das war einfach ein katastrophales Spiel“, fasst der Trainer kurz und knapp zusammen. Aber immerhin konnte sein Team aus der Partie Punkte mitnehmen. Und die sollen auch nach der Partie gegen die Schönenberger her.

„Ich freue mich tierisch auf das Spiel“, hält der Spielertrainer überzeugt fest. Denn als Schönenberger ist ihm der TuS bestens bekannt. Er erklärt: „Für mich ist das ein doppeltes Heimspiel.“ Und dann unterliegt der Bezirksligakick auch noch ausgerechnet dem Motto der Albersbacher Kerwe. Denn die steigt genau am vierten Wochenende im Oktober. Stattfinden wird die Partie auf dem Reichenbacher Rasenplatz am Samstag um 16 Uhr.

Brehmer: „Wir fahren wie immer volle Offensive“

Tabellarisch steht Brehmers Truppe deutlich besser da. Nach bisher 13 absolvierten Partien holte der VfB 19 Punkte und befindet sich damit im Tabellenmittelfeld. Aber die Bezirksliga ist altbekannt immer eng geschnürt. „Mit zwei Siegen spielt man wieder oben mit“, hält Brehmer fest, der allerdings weiter ausführt, dass das gleiche auch umgekehrt gilt. Und die Schönenberger hängen eben hinten drin. Aber Brehmer zollt dem ihm bekannten TuS dennoch eine ordentliche Portion an Respekt. „Oftmals haben die sehr knapp verloren“, hält er fest. Lachend führt er weiter aus: „Wenn Schönenberg aber unter die Räder kommt, dann so richtig.“

„Wir fahren wie immer volle Offensive, laufen hoch an und wollen relativ früh die Gleise auf Sieg stellen“, kündigt Brehmer an, der am Wochenende bis auf ein paar wenige Verletzte aus dem Vollen schöpfen kann. Darius Brinke fehlt aufgrund einer gebrochenen Nase schon etwas länger. Ebenso wie Jakob Soles mit einer gebrochenen Hand. Und Co-Trainer Gunar Pfisters Fußballschuhe hängen aufgrund einer Leistenoperation aktuell auch öfter am Nagel. Brehmer tippt auf einen 3:1-Erfolg.

Von Festivität zu Festivität

Für die Schönenberger geht es von Festivität zu Festivität. Also zumindest ohne Betrachtung der sportlichen Bilanz. Vergangene Woche zeigte der TuS eine kämpferisch starke Leistung. Aber trotz aller Mühen kamen die Schönenberger unter der Leitung von Konny Weis nicht über ein 1:3 gegen den VfR Kaiserslautern hinaus.

Im ersten Abschnitt dominierten die Erbsenberger die Partie. Aber auch nach dem Seitenwechsel gab sich der TuS zu keinem Zeitpunkt geschlagen. „Das war eine kämpferisch starke Leistung von uns“, hält Spielleiter Timmy Weis fest.

Im Anschluss an das vergangene Spiel gegen den VfR stand noch ein Weinfest an. „Das Ergebnis vom Weinfest war positiver als das vom Spiel“, hält Weis lachend fest. Ziel ist es, nach dem Kerwekick in Reichenbach etwas Zählbares feiern zu können.

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