Handball
Durchatmen beim TuS Dansenberg
Die Partie begann für die Dansenberger schleppend. Mülheim-Urmitz zeigte sich von der ersten Minute an kämpferisch und nutzte eine hektische Anfangsphase der Gäste, um früh mit 6:2 (8.) in Führung zu gehen. Eine Auszeit des Dansenberger Trainers zeigte jedoch Wirkung: Die Gäste stabilisierten ihre Abwehr, fanden über eine starke Achse mit Robin von Lauppert (9 Tore) und Ben Kölsch (6 Tore) zurück ins Spiel und gingen Mitte der ersten Halbzeit erstmals mit 8:7 (17.) in Front. Es ging mit einem leistungsgerechten 14:14 in die Kabine. Nach dem Seitenwechsel präsentierte sich Dansenberg konzentrierter. Beflügelt vom starken Marc Philipp Becker und einer stabilen Defensive zog das Team bis zur 48. Minute auf 24:21 davon. Mülheim-Urmitz fand keine Mittel gegen die aggressive Deckung der Gäste und agierte in der Schlussphase zu nervös. Alexander Backes (51.) verwarf einen Siebenmeter. Der TuS nutzte seine Chancen konsequent. Mit drei Treffern in Folge durch Ben Kölsch und Robin von Lauppert zog er endgültig davon. Der letzte Treffer des Spiels gelang Henry Hofmann, der den 31:26-Endstand markierte. Mit diesem Sieg hat der TuS nicht nur einen wichtigen Schritt aus der Krise gemacht, sondern auch das Signal an die Konkurrenz gesendet, dass er weiterhin ein ernstzunehmender Anwärter auf die oberen Tabellenränge ist.