Schwimmen
Die Rekordsammler des Kaiserslauterer SK und des TPSV Enkenbach
In Wuppertal ging es für Stief mit einem Start über 100 Meter Brust los. Die eine Woche zuvor aufgestellte Zeit konnte er erneut verbessern und schwamm in 1:02,58 auf Platz 28 in Deutschland. Am Samstag ging es dann über die halbe Strecke ins Becken. Die Zeit über die ihm eigentlich viel zu kurze Distanz konnte er ebenfalls verbessern. Sein Hauptaugenmerk lag jedoch auf 200 m Brust am Sonntag. Hier war er im Vorlauf bereits zwei Sekunden schneller als noch vor einem Monat in Oberursel. Mit seiner neuen persönlichen Bestzeit von 2:14,41 belegte er Platz 15 und konnte diesen dann im B-Finale bestätigen. Am Ende der DKM stehen drei neue Bestzeiten und zwei verbesserte Vereinsrekorde in Fabio Stiefs Vita. Nun blickt der 22-jährige Student nach vorne und fokussiert sich auf die kommende Langbahnsaison.
Zeitgleich gingen am Wochenende elf Nachwuchsschwimmer in Grünstadt beim SWEN-Schwimmfest an den Start. Neuzugang Mathilda Fett, Jahrgang 2015, sammelte fleißig Bestzeiten und zwei Gold- (100 m Rücken und Lagen) sowie drei Silbermedaillen (50 und 200 Kraul und 100 m Brust). Mit einer Bronzemedaille über 100 m Kraul machte sie die Sammlung komplett und war damit erfolgreichste KSK-Schwimmerin an diesem Wochenende. Felix Gross, ebenfalls Jahrgang 2015, startete ebenfalls mit einer Medaille in die Wettkämpfe. Er durfte sich über Bronze bei den 100 m Rücken freuen und ergatterte sich dann noch Silber über 50 m Kraul und 200 m Rücken. Amira Darovska, Jahrgang 2014, schwamm in einem starken Jahrgang zu einem dritten Platz über 200 m Freistil. Lukas Wang (2014) sicherte sich zweimal Silber, während der gleichaltrige Philipp Huth knapp am Podium vorbeischwamm. Am Sonntag startete Jil Szepat über 50 m Brust und Rücken und erzielte je einen dritten Rang. Weniger Glück hatten Mila Samuelsen und Sofia Moral Rodriguez, sie wurden bei 100 m Lagen disqualifiziert und belegten im weiteren Verlauf wie auch Emma Westerhorstmann und Cara Petry einige Top-10-Platzierungen.
So geht es für die Teams weiter
Ben Eschbach und Sofia Leimann, beide Jahrgang 2014, vertreten den KSK auch in diesem Jahr als Teilnehmer des Teams Rheinland-Pfalz beim Süddeutschen Ländervergleich in Frankfurt.
Am kommenden Wochenende fährt der Kaiserslauterer SK mit einem der größten Teams nach Koblenz zum Staffelwettkampf (deutscher Mannschaftswettbewerb Schwimmen der Jugend). Es werden je eine Mannschaft weiblich/männlich, D (Jahrgang 2014/2015), C (2012/2013), B (2010/2011) sowie offen (2009 und älter) über alle Staffelwettkämpfe starten. Sie treten in 4x100 m Brust, Rücken, Schmetterling, Kraul und Lagen an.
Das starke Team des TPSV Enkenbach
Mit einem breit aufgestellten Team ging die Schwimmabteilung des TPSV Enkenbach bei den südwestdeutschen Kurzbahn-Meisterschaften an den Start. Dank erfüllter Qualifikationszeiten konnten alle Athletinnen und Athleten ein umfangreiches Programm absolvieren. Tim-Luca Frischbier wurde südwestdeutscher Meister über 50 m Brust in 0:30,11 Minuten und Vizemeister über 400 m Lagen in 4:58,26. Hinzu kam Platz drei über 100 Meter Brust. Noah Döring erzielte zwei Bestzeiten über 50 m und 100 m Schmetterling und schwamm zuverlässige Top-10-Ergebnisse. Seine Schwester Lina Döring wurde dreifache südwestdeutsche Meisterin über 200 m, 100 m und 50 m Schmetterling und verbuchte zusätzlich Bestzeiten im Freistil. Hugo Cambeses sicherte sich den Vizemeistertitel über 100 m Rücken in 1:01,58 und erreichte über 50 m Rücken den dritten Platz. Auch auf den Sprintstrecken zeigte er konstant starke Leistungen. Franziska Kleber erreichte Platz drei über 100 m Rücken sowie Platz zwei über 50 m Rücken. Eneko Cambeses überzeugte mit zwei neuen Bestzeiten über 50 m und 100 m Schmetterling. Elias Mannweiler absolvierte ein solides Rennen über 100 m Lagen. Anne-Catherine Steil erzielte mehrere starke Platzierungen, darunter Platz zwei über 200 m Freistil. Gero Friedrich rundete die Ergebnisse des Teams ab, indem er sich über 100 m Freistil auf Platz fünf einreihte und den Verein zusätzlich als Kampfrichter unterstützte. Auch in den Staffeln präsentierte sich das Team sehr stark: dreimal in den Top drei, darunter ein südwestdeutscher Meistertitel für die Männer. Die Bilanz für den TPSV Enkenbach fiel sehr gut aus: neun neue Bestzeiten und 14 neue Vereinsrekorde.