Kaiserslautern Die Mission geht weiter

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Der TuS Dansenberg geht erstmals in dieser Saison als Spitzenreiter in ein Heimspiel der Handball-Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar. Zu Gast ist am Samstag (20 Uhr) mit dem TV Mühlheim eine Mannschaft, die im Niemandsland der Tabelle zuhause ist.

Das anstehende Spitzenspiel bei der punktgleichen HSG Worms, die nur aufgrund der um zwei Treffer schlechteren Tordifferenz Rang zwei belegt, wirft seine Schatten bereits voraus. „Wer Worms vor Saisonbeginn nicht auf dem Radar hatte, kennt sich im Handball nicht aus. Aber das ist für mich aktuell kein Thema. Wir haben uns vorgenommen, im Vorfeld aus den Spielen gegen Nieder-Olm und Mühlheim vier Punkte zu holen, das ist schwer genug“, fordert TuS-Coach Marco Sliwa volle Konzentration auf die bevorstehende Aufgabe. Teil eins der Mission, ein Sieg bei Angstgegner Nieder-Olm, wurde bereits erfüllt. Und das mit 22:17 äußerst souverän. Seit dem Abstieg aus der Dritten Liga in der Spielzeit 2011/12 hatten die Rheinhessen zuvor sämtliche Heimspiele gegen Dansenberg für sich entschieden und dabei im Schnitt mehr als 30 Tore pro Spiel erzielt. Der Plan von Sliwa, eine Taktik zu wählen, die in erster Linie darauf ausgerichtet war, Tore zu verhindern, ging voll auf. Dansenberg vermied den Fehler, sich mit den Rheinhessen auf einen offen Schlagabtausch einzulassen und wie in den Jahren zuvor ins offene Messer zu rennen. Dass die Lauterer ohne das in Nieder-Olm verbotene Harz kein Offensivfeuerwerk abbrennen würden, stand im Vorfeld zu erwarten. Für Xaris Mallios, der in der Woche zuvor auf einem Lehrgang der griechischen Nationalmannschaft weilte, war das erste Spiel seiner Karriere ohne das gewohnte Hilfsmittel eine ganz neue Erfahrung. Dass er erstmals seit seinem Wechsel nach Dansenberg ohne Treffer blieb, spricht eher für als gegen den 29-Jährigen, der nicht versuchte, sein Glück zu erzwingen, das Torewerfen lieber anderen überließ und sich ganz in den Dienst der Mannschaft stellte. „Dass Worms am Vorabend gegen Saulheim nicht gewinnen konnte, war natürlich ein Tick Extramotivation für die Mannschaft. Jetzt müssen wir gegen Mühlheim unsere Hausaufgaben machen“, stellt Lauterns Trainer klar. Das Spiel gegen Nieder-Olm habe gezeigt, dass das Team sich weiterentwickelt habe. Die Mannschaft hat aus der schwachen Vorstellung beim punktlosen Schlusslicht TG Osthofen, wo mit einem 32:31-Zittersieg mit Ach und Krach eine Blamage verhindert wurde, die richtigen Schlüsse gezogen, im Spitzenspiel gegen Vallendar ein 29:21 folgen lassen und beim TV Nieder-Olm souverän eine hohe Auswärtshürde genommen. Mit dem TV Mühlheim trifft der TuS am Samstag auf einen Gegner, der aus den letzten vier Spielen nur einen Sieg holte. Nach drei Niederlagen in Folge konnte der Abwärtstrend mit einem 29:25-Erfolg im Derby gegen die HSG Kastellaun/Simmern gestoppt werden. Mit 14/6 Toren war Topspieler Julian Vogt der überragende Mann auf der Platte. Ihn gilt es in den Griff zu bekommen. Das 37:24 im HVR-Pokal gegen den unterklassigen SV Urmitz dürfte dem TVM noch mehr Selbstvertrauen gegeben haben. Die Lauterer sind also gewarnt. |kkm

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