Kaiserslautern
DHB-Pokal: Erstligist Göppingen eine Nummer zu groß für TuS Dansenberg

Die Drittliga-Handballer des TuS Dansenberg sind am Samstag erwartungsgemäß aus dem DHB-Pokal ausgeschieden. Handball-Erstligist Frisch Auf Göppingen setzte sich gegen die Mannschaft von Trainer Steffen Ecker in eigener Halle souverän durch und fuhr beim 38:24 (23:11) einen nie gefährdeten Sieg ein.
Dass es gegen die zwei Klassen höher angesiedelten Schwaben in erster Linie darum gehen würde, das Gesicht zu wahren, war allen Beteiligten im Vorfeld klar. Es galt sich achtbar aus der Affäre zu ziehen, was trotz der deutlichen Niederlage phasenweise durchaus gelang. Der Fokus der Westpfälzer, die sich als Tabellenfünfter der Dritten Bundesliga Süd erstmals seit 2006 wieder für den DHB-Pokal qualifiziert hatten, gilt ab sofort dem ersten Ligaspiel am Samstag (20 Uhr/Layenberger Sporthalle) gegen den hoch gehandelten TBS Heilbronn-Horkheim.
„In der ersten Halbzeit haben wir vielleicht den ein oder anderen technischen Fehler zu viel gemacht, aber nach der Pause war das absolut in Ordnung, was wir gegen einen übermächtigen Gegner abgeliefert haben. Die Mannschaft hat viele gute Ansätze gezeigt“, analysierte Dansenbergs Teammanager Alexander Schmitt.
Göppingen wurde seiner Favoritenrolle vollauf gerecht und drückte von Anfang an aufs Gaspedal (6:1/6.). Das erste Dansenberger Pflichtspieltor des Jahres ging auf das Konto von Bastian Wilbrandt, der zum zwischenzeitlichen 1:4 (4.) traf. Der Neuzugang aus der A-Jugend der Eulen Ludwigshafen gilt als großes Talent und kam bereits im Oberligateam des Erstligisten zum Einsatz. Der 19-Jährige ist einer von bislang drei Neuzugängen bei den Schwarz-Weißen. Nikola Jankovic (25) blieb bei seinem Debüt ohne Treffer, Rückkehrer Alexey Wetz hatte die Reise erst gar nicht mitangetreten. Das jedoch aus gutem Grund, war er doch als Trauzeuge bei Mannschaftskapitän Christopher Seitz gefordert. Hinzu kam der kurzfristige Ausfall von Tempomacher Luca Munzinger.
„Loic Laurent, Robin Egelhof und Sebastian Bösing am Kreis haben ihre Sache sehr gut gemacht, da hat das Zusammenspiel schon sehr gut geklappt“, hob Schmitt hervor. Gemeinsam erzielte das Trio 19 Tore. Die 350 Zuschauer in der EWS-Arena bekamen ein absolutes Offensivspektakel zu sehen, die Treffer fielen im Minutentakt. Die Gastgeber kamen in der ersten Halbzeit vor allem über Marcel Schiller zum Torerfolg. Der Linksaußen machte viel Betrieb und erzielte in den ersten 20 Minuten neun Tore. Göppingen zog bis zur Halbzeit auf 23:11 davon und baute seine Führung nach dem Seitenwechsel weiter aus (26:12/34.). Dansenberg gab sich trotz des uneinholbaren Rückstandes nicht auf und konnte das Ergebnis in einem erträglichen Rahmen halten. Göppingen brachte die zweistellige Führung souverän über die Zeit.
So spielten sie
Frisch Auf Göppingen: Rebmann (Tor), Theilinger (1), Kneule (2), Heymann (8), Klein, Peric (1), Sliskovic (2), Sörensen (1), Schiller (9/2), Rentschler (7/3), Predragovic (1), Hermann (2), Zelenovic (2), Kozina (2)
TuS Dansenberg: Huber, Klier (Tor), Kiefer (1), Megalooikonomou, Wilbrandt (1), Schulze, Holstein, Claussen (1), Bösing (7), Egelhof (5), Laurent (7/1), Serwinsky (2), Jankovic
Spielfilm: 6:1 (6.), 10:5 (13.), 13:6 (16.), 18:8 (23.), 23:11 (30.), 26:12 (34.), 31:17 (42.), 34:18 (50.), 38:24 (60.) - Beste Spieler: Schiller, Heymann – Laurent, Bösing - Zuschauer: 350.