Dart RHEINPFALZ Plus Artikel Derby zwischen DV Kaiserslautern und Nostradartmus endet remis

Die Mannschaftsführer Marcel Zwally (links) vom Dartclub Nostradartmus und Dominic Kiefaber vom Dartverein Kaiserslautern wünsch
Die Mannschaftsführer Marcel Zwally (links) vom Dartclub Nostradartmus und Dominic Kiefaber vom Dartverein Kaiserslautern wünschen sich gegenseitig viel Erfolg in der neuen Spielzeit.

In der Mehrzweckhalle in Sembach ging das Duell der beiden Lauterer Zweitligamannschaften über die Bühne. Nach dem Derby spielten die Nostras und der DV noch gegen Koblenz.

Zum Saisonauftakt der Zweiten Bundesliga trafen der Dartverein Kaiserslautern und der Dartclub Nostradartmus aufeinander. In einem spannenden Derby trennten sich die beiden Lauterer Teams 6:6 unentschieden. Anschließend gewann der DC Nostradartmus mit 7:5 gegen Olympia Koblenz, während der Dartverein gegen diesen Gegner mit 5:7 verlor.

Das Team vom DV Kaiserslautern spielte am Samstag erstmals im neuen Domizil, der Mehrzweckhalle in Sembach. Ein deutlicher Unterschied zur bisherigen Spielstätte, dem Sportheim am Falkenstein in Queidersbach. Dort war die Mannschaft in einem kleinen Raum untergebracht, in dem es sehr eng zuging.

Eine zuschauerfreundliche Spielstätte

Anders in Sembach. Dort ist eine großzügige Bestuhlung für die drei Mannschaften problemlos möglich, und es gibt etliche Plätze für Zuschauer, die dann auch zum Auftakt kamen. Darunter auch solche, die im Obergeschoss des Sportheims in Queidersbach dem Dartsport treu waren, aber nach der Umsiedlung in das Nebenzimmer im Erdgeschoss wegen der Enge nicht mehr kamen. „Hier in Sembach ist es weitaus besser als zuletzt in Queidersbach“, sagte Dietmar Scheithe aus Mehlingen, der etliche Spiele am bisherigen Austragungsort besuchte. „In der Mehrzweckhalle ist das Geschehen viel übersichtlicher und gemütlicher, und es werden wieder mehr Zuschauer kommen“, fügt er an. In der Tat gab es schon etliche Besucher, und es werden noch mehr werden. Da sind sich die Verantwortlichen sicher.

Gespielt wurde auf einer Bühne, was sehr zuschauerfreundlich ist. „So etwas wäre in Queidersbach unmöglich gewesen“, war aus den Reihen der Spieler zu hören. „Wir sind mit dieser Lösung sehr zufrieden“, resümierte der Mannschaftsführer des DV, Dominic Kiefaber. „Wenn der Aufbau auch mit mehr Arbeit verbunden ist“, fügte er an. Anzeigetafeln informieren die Besucher ganz aktuell über erzielte Punkte und Spielstände. „Ich wünsche beiden Mannschaften den direkten Wiederaufstieg“, sagte Dietmar Scheithe. Die Punkteteilung zwischen den beiden Teams fand er recht gut, doch dann sollten Siege her.

Schrittweise holten sich die beiden Mannschaften die Punkte, wobei Jens Bauer und Marvin Baab sowohl ihre Einzel als auch die Doppel gewannen.

DC Nostradartmus schlägt Olympia Koblenz

Nach den Einzelspielen führte der Dartclub Nostradartmus gegen Olympia Koblenz mit 5:3. Und mit dem ersten Doppel war zumindest ein Punkt sicher. Das war dem Team zu wenig, und so peitschte es sich selbst zum nächsten Punkt und damit zum 7:5-Sieg. Zwei Spiele gewannen David Raab und Marcel Zwally.

Bis zum Ende der Einzel hatte der Dartverein gegen Koblenz noch Hoffnung auf einen weiteren Punkt. Denn es stand 4:4 unentschieden. Als dann aber die ersten drei Doppel verloren waren, war der letzte Punkt nur noch eine Verschönerung des Ergebnisses. Mit etwas Wurfglück bei den spielentscheidenden Doppeln wäre ein Punkt möglich gewesen. Stiller Beobachter war Manuel Kramer, der stellvertretende Vorsitzende im Deutschen Dart-Verband. „Spannende Begegnungen hauptsächlich beim Derby“, bescheinigte Kramer und zeigte sich von den Leistungen beeindruckt.

„Ich bin froh, dass wir einen Punkt gewonnen haben“, resümierte Peter-Pascal Portz vom DV Kaiserslautern am Ende des Spieltages.

x