MMA RHEINPFALZ Plus Artikel Der Gladiator gibt sein MMA-Debüt

Hat sich auch in Pandemiezeiten durchgekämpft und fitgehalten und brennt auf seinen ersten MMA-Kampf: Patrick Vespaziani.
Hat sich auch in Pandemiezeiten durchgekämpft und fitgehalten und brennt auf seinen ersten MMA-Kampf: Patrick Vespaziani.

Für Patrick Vespaziani hat das lange Warten ein Ende. Der Gladiator kehrt in den Ring zurück. Am 2. April kämpft er bei der National Fighting Championship in Düsseldorf gegen Jan Krawarik. Eine Rückkehr, die aber zugleich auch ein Debüt ist: Bestreitet der Lauterer doch zum ersten Mal einen MMA-Kampf.

Nach seinen Auftritten als Kickboxer und Muay-Thai-Kämpfer hat sich Patrick Vespaziani alias „il Gladiatore“ dieser ultimativen Kampfsportart verschrieben. Den Mixed Martial Arts (MMA), den Gemischten Kampfkünsten, bei denen nicht nur Schläge und Tritte wie beim klassischen Boxen und Kickboxen erlaubt sind, sondern auch Boden- und Ringkampf. Also nichts für zartbesaitete Gemüter. Wer diese an Härte kaum zu überbietende Art des Kampfes für eine Ausgeburt unserer modernen, auf das Extreme fixierten Zeit hält, liegt aber falsch. Gab es doch schon bei den Olympischen Spielen der alten Griechen solche Kämpfe, Pankration (Allkampf) genannt.

Dass Vespaziani nun bei den MMA gelandet ist, überrascht nicht. Entspricht diese Vollkontakt-Kampfsportart doch seiner Kämpfernatur, die er in den Pandemiejahren nicht auszuleben vermochte, da die Veranstaltungen überaus rar waren und er so zur Ringabstinenz verurteilt war. Entmutigen ließ sich der Modellathlet dadurch aber nicht. Er glaubte an seine Chance und hielt sich durch hartes Training in Form.

Auf großer Bühne

Verständlich, dass er sich nach dieser langen kampflosen Zeit darauf freut, im Düsseldorfer Maritim Hotel einen Kampf zu bestreiten, sich dabei „auf großer Bühne“ zu präsentieren. Bei seinem MMA-Debüt bekommt es der zwei Meter große Schwergewichtler mit Jan Krawarik zu tun, einem Österreicher mit überschaubarer Kampfbilanz. Zweimal stand Krawarik bisher im Ring, einmal verließ er ihn als Sieger und einmal als Verlierer.

Natürlich will der Gladiator seinen ersten Profikampf in der MMA-Szene als Sieger beenden und damit seine durch Corona ins Stocken geratene Karriere fortsetzen. „Ich werde Vollgas geben“, verspricht Vespaziani und strotzt dabei nur so vor Selbstbewusstsein. Zu Recht. Denn die intensive Vorbereitung auf den Kampf stimmt ihn zuversichtlich. „Brutal hart“ trainiere er im „MMA Spirit“ in Frankfurt, einer Trainingsstätte, die ihm ideale Bedingungen biete, vor allem starke und erfahrene Gegner.

Home of the Champions nennt sich die Frankfurter Kampfsportstätte auch, für die Patrick Vespaziani in Düsseldorf in den Ring steigen wird. Ein Champion ist der 30 Jahre alte Lauterer Kampfsportler zwar noch nicht, aber bei seinem MMA-Debüt will er zeigen, dass er das Zeug dazu hat.

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