Handball
Der erste Härtetest für den TuS Dansenberg?
Die sechs Mannschaften, gegen die das Team von Trainer Theo Megalooikonomou bislang in der Regionalliga Südwest ranmusste, belegen aktuell die letzten sechs Plätze. Von zwölf möglichen Punkten gegen die Teams aus der unteren Tabellenhälfte holten die Schwarz-Weißen acht. Abgesehen von der Niederlage beim damals noch punkt- und sieglosen Schlusslicht TV Offenbach und der deutlichen Heimniederlage gegen die VTV Mundenheim zogen sich die Schwarz-Weißen im zweiten Jahr nach dem Abstieg aus der Dritten Liga bislang meist ordentlich aus der Affäre. In Anbetracht der Tatsache, dass der Tabellenfünfte vor Saisonbeginn die Abgänge wichtiger Leistungsträger zu verkraften hatte und mit Marco Holstein ein Schlüsselspieler verletzungsbedingt noch ohne Einsatz ist, liegt das Team voll im Soll.
Das nach zwei Niederlagen in Folge zum Charaktertest auserkorene Heimspiel gegen den starken Aufsteiger HSG Dudenhofen-Schifferstadt, entschied das Team um Spielmacher Ben Kölsch dank starker zweiter Halbzeit klar für sich. Als Wirkungstreffer entpuppte sich beim letztlich klaren 31:27-Erfolg das Tor von Abwehrchef Marcel Fritz, der quasi mit dem Pausenpfiff zum 12:10-Halbzeitstand traf. „Die ganze Mannschaft hat mich gegen Dudenhofen überzeugt. Dennoch war Marcel für mich der Matchwinner. Was er in der Abwehr geleistet hat, war richtig gut. Da war sehr viel Energie in seinen Aktionen. Wie schon die ganze Saison“, befand der Sportliche Leiter Ivan Vukas. Dass der Neuzugang von der HSG Kaiserslautern gleich in seiner ersten Saison in der vierthöchsten Spielklasse dermaßen einschlagen würde, stand nicht unbedingt zu erwarten. Der 29-Jährige ist schon jetzt aus dem Mittelblock nicht mehr wegzudenken.