Kaiserslautern Defensivarbeit hat Priorität

Platz 7 als Ziel: Die Neuzugänge des VfB Reichenbach (von links) Max Höh, Timo Eckhardt, Dominik Fuchs, Marco Pfeiffer, Tim Wagn
Platz 7 als Ziel: Die Neuzugänge des VfB Reichenbach (von links) Max Höh, Timo Eckhardt, Dominik Fuchs, Marco Pfeiffer, Tim Wagner, Heiko Batista-Meier mit Co-Trainer Thomas Löber und Sielertrainer Benny Früh.

Platz 7 in der Landesliga. „Für uns als Aufsteiger von der Platzierung okay.“ Was Benny Früh, Spielertrainer des VfB Reichenbach, aber wurmt, sind die vielen Treffer, die er mit seiner Mannschaft in der vergangenen Saison kassiert hat. Die Vorjahresplatzierung zu wiederholen ist das Ziel.

„Nach vorne waren wir eigentlich immer gut, aber 63 Gegentore, mehr als zwei pro Spiel, das ist eindeutig zu viel“, sagt Benny Früh. Deswegen habe es auch nach guter Vorrunde für ganz oben nicht gereicht: „Diese Vorbereitung läuft bis jetzt gut. Wir haben immer an die 20 Spieler im Training, sowohl die Quantität als auch die Qualität stimmen.“ Besonders am Defensivverhalten werde gearbeitet, „Hauptaugenmerk liegt im Spiel gegen den Ball“, erklärt der Trainer. Mit 3:2 wurde in einem Vorbereitungsspiel der saarländische Traditionsverein Borussia Neunkirchen geschlagen. Gegen den zwei Klassen höher agierenden SC Idar-Oberstein gab es eine 2:6-Niederlage. Um die Abwehr zu stabilisieren wurden die Neuzugänge Max Höh (SV Kohlbachtal/Torwart), Marco Pfeiffer (SV Mackenbach), Timo Eckhardt (SV Katzweiler) und Tim Wagner (SV Schopp) verpflichtet. Das ohnehin schon beeindruckende Offensivspiel könnten Dominik Fuchs vom SC Siegelbach und vor allem der vom SV Mackenbach gewechselte Heiko Batista-Meier weiter verstärken. Mit Tobias Kiefer (TuS Hohenecken) verlässt nur ein Akteur den VfB. „Im vergangenen Jahr hatten wir nach der Winterpause einige Verletzte und sind dann abgefallen. Jetzt haben wir einen ausgewogenen Kader, sind in der Spitze und im Gegensatz zur Vorsaison auch in der Breite gut aufgestellt“, sagt Früh. Er erwartet eine ausgeglichene Landesliga mit dem SV Rodenbach als Favorit. Daneben seien Aufsteiger VfR Kaiserslautern, die SG Hoppstädten-Weiersbach und Idar-Oberstein II zu beachten. Absteiger SV Herschberg sei schwer einzuschätzen. Ziel sei es jetzt für das erste Spiel gegen Rodenbach, Mittwoch, 1. August, topfit zu werden.

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