Kaiserslautern Debatten um Krieg, Frieden und Wehrpflicht – Gespräche in Kaiserslautern

In und gegenüber der Unionskirche finden die Veranstaltung zur Friedensarbeit statt.
In und gegenüber der Unionskirche finden die Veranstaltung zur Friedensarbeit statt.

Welche Verantwortung tragen wir angesichts von Krieg, Aufrüstung und gesellschaftlichen Spannungen? Ein Abend in der Unionskirche in Kaiserslautern, zwei Veranstaltungen.

Die Vorträge und Diskussionen am Mittwoch, 17. Juni, beginnen in der Unionskirche. Dort spricht die US-amerikanische Friedensaktivistin Susan Crane von 16 bis 18 Uhr über den Widerstand gegen Aufrüstung und die Folgen internationaler Kriegspolitik für Europa. Crane lebt in einer Catholic-Worker-Gemeinschaft in Kalifornien und engagiert sich seit vielen Jahren gewaltfrei gegen Atomwaffen und Militarisierung.

Sie berichtet von ihren Erfahrungen in der amerikanischen Friedensbewegung und lädt dazu ein, über moralische Verantwortung, Hoffnung und Handlungsmöglichkeiten in Zeiten von Krieg und Kriegsgefahr nachzudenken. Veranstalter des Nachmittags sind „Frauen wagen Frieden“ in Kooperation mit der GAAA (Gewaltfreie Aktion Atomwaffen Abschaffen).

Was im zweiten Teil des Abends geboten wird

Nach einem Imbiss und Begegnungsmöglichkeiten folgt ab 19 Uhr im großen Saal des protestantischen Gemeindezentrums in Kaiserslautern, Unionsstraße 2, das „Forum Alte Eintracht – Stadtgespräch im protestantischen Kirchenbezirk“ unter dem Titel „Zurück zur Wehrpflicht?“. Es ist der Auftakt zu einer Veranstaltungsreihe, die kontroverse Themen und unterschiedliche Perspektiven so ins Gespräch bringen will, dass eine gegenseitige Verständigung möglich bleibt, heißt es in einer Ankündigung.

Zur Auftaktveranstaltung sind drei Gäste eingeladen, die unterschiedliche Perspektiven einbringen sollen: Hauptmann Marco May, Jugendoffizier der Bundeswehr, Anna-Nicole Heinrich, Präses der Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland sowie Klaus Wirtgen von der Friedensinitiative Westpfalz. Die Moderation übernehmen Pfarrerin Claudia Kettering von der Evangelischen Arbeitsstelle Bildung und Gesellschaft sowie Dekan Richard Hackländer vom protestantischen Kirchenbezirk Kaiserslautern.

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