Kaiserslautern „Das Endspiel, das wir wollten“

„Das ist das Spiel, das wir wollten. Wir stehen zusammen mit unserem Gegner, dem TSC Zweibrücken, zwei Spieltage vor Saisonschluss punktgleich an der Tabellenspitze und können mit einem Sieg einen Riesenschritt in Richtung Meisterschaft machen. Vor nicht allzu langer Zeit schien das noch undenkbar zu sein. Doch dann haben wir unsere Serie gestartet und alle unsere Partien nach der Winterpause gewonnen. Damit haben wir uns dieses Topspiel auch verdient. Diese zehn Siege in Folge lassen uns mit großem Selbstvertrauen am Sonntag in das Spitzenspiel gehen. Wir werden da alles abrufen. Der TSC Zweibrücken ist eine starke Mannschaft, die uns im Hinspiel mit ihrer Dreierabwehrkette überrascht und mit 4:2 besiegt hat. Doch jetzt wissen wir, was auf uns zukommt, sind auf diesen Gegner vorbereitet. Zudem spielen wir zu Hause. Das ist ein Vorteil. Knüpfen wir an die Leistungen der vergangenen Spiele an, dann werden wir als Sieger vom Platz gehen. Die Stimmung in Reichenbach ist einfach phänomenal. Viele fiebern diesem Endspiel entgegen.“ Stephan Heidenreich, Sprecher des TSC Zweibrücken: „Auf dieses Endspiel freuen sich alle bei uns. Vor allem aber die Mannschaft und ihr Trainer Sanel Nuhic. Wir fahren nach Reichenbach, um dort drei Punkte zu holen. Da wir einige Ausfälle zu verzeichnen haben, werden wir aber nicht mit unserer Idealmannschaft antreten können. Drei unserer Spieler haben am vergangenen Wochenende in der Partie gegen Rieschweiler II die Rote Karte gesehen. Wir hatten Probleme mit dem Schiedsrichter, der uns zwei Tore aberkannt und einen klaren Handelfmeter nicht gegeben hat. Aber unser Kader ist gut. Und so erwartet unser Trainer, dass die Nachrücker sich richtig ins Zeug legen. Die Mannschaft wird eine Trotzreaktion zeigen. Dass wir als Aufsteiger um die Meisterschaft spielen, hat uns schon überrascht. Da wir jetzt aber so kurz vor dem Titel stehen, wollen wir ihn auch holen. Die Reichenbacher Mannschaft hat eine Wahnsinnsserie hingelegt. Sie wird am Sonntag das Heft in die Hand nehmen. Wir werden uns auf keinen Schlagabtausch einlassen, aber Nadelstiche setzen.“ (pkn/Fotos: view/privat/Heidenreich)