Kaiserslautern Das „bärenstarke Spiel“ der FCK-U19

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Einen beeindruckenden 2:0(1:0)-Heimsieg hat die Mannschaft von FCK-Coach Gunther Metz in der U19-Bundesliga Süd/Südwest gegen den VfB Stuttgart eingefahren. Die Roten Teufel knüpften an die starken Leistungen der letzten Wochen an und rangieren nun auf dem dritten Tabellenplatz.

„Die Jungs haben heute ein bärenstarkes Spiel gezeigt. Wir haben die Partie nahezu über die gesamte Spielzeit dominiert und kaum etwas zugelassen. Meine Mannschaft wollte Stuttgart zeigen, dass sie weiter ist als in der Vorrunde, als wir gegen den VfB fast chancenlos waren. Das haben sie heute eindrucksvoll unter Beweis gestellt“, freute sich Metz und sparte nicht mit Lob: „Jeder hat eine enorme Laufbereitschaft an den Tag gelegt und für den anderen gekämpft. Hinzu kommt, dass wir nach vorne stark gespielt haben und uns mit schönen Kombinationen immer wieder Chancen herausgespielt haben. Jetzt gilt es in den nächsten Wochen dranzubleiben und das optimale aus der Saison herauszuholen. Wir wollen nicht nachlassen und unsere Siegesserie fortsetzen.“ Den Pfälzern war mit dem Anpfiff anzumerken, dass sie bis in die Haarspitzen motiviert waren und dieses Spiel unbedingt für sich entscheiden wollten. Bereits nach wenigen Minuten hatte Manfred Osei-Kwadwo nach schönem Doppelpass im Mittelfeld die Führung für den 1. FC Kaiserslautern auf dem Fuß. Doch seinen Abschluss konnte VfB-Torhüter Marius Funk entschärfen. In der 16. Minute wurden die Roten Teufel für ihre starke Anfangsphase belohnt: Waaris Bhatti kombinierte sich mit Osei-Kwadwo über den rechten Flügel, der tankte sich bis zur Grundlinie durch und legte überlegt auf Leon Bell Bell zurück, der aus elf Metern zum 1:0 traf. Mit der Führung im Rücken trat der FCK noch selbstbewusster auf und spielte sich mit ansehnlichen Ballstafetten immer wieder durchs Mittelfeld. So auch in der 22. Minute als Osei-Kwadwo Pech hatte, dass sein Versuch am Pfosten scheiterte. Nach einer halben Stunde kamen die Gäste das erste Mal gefährlich vor das FCK-Gehäuse, doch Simon Wilske verzog knapp (30.). Acht Minuten vor der Pause hätte Karsten Luft auf 2:0 erhöhen müssen. Dino Bajric setzte sich stark durch, legte quer auf Luft – der aus wenigen Metern den Ball neben das Tor bugsierte (37.). Im zweiten Durchgang kamen die Schwaben zunächst besser ins Spiel. In der 50. Minute parierte FCK-Keeper Raphael Sallinger einen Schuss von Adrian Grbic mit einer bemerkenswerten Fußabwehr. Danach fanden die Roten Teufel wieder zurück in die Partie und markierten prompt das 2:0. Nach einem langen Ball von Kapitän Johannes Hofmann setzte Osei-Kwadwo seinen Körper geschickt ein und vollendete zum 2:0 (60.). Dass an diesem Tag Laufbereitschaft und Einsatz perfekt stimmten, belegte eine Szene wenige Minuten später, als Osei-Kwadwo, sinnbildlich für das ganze Team, einem Stuttgart-Spieler bis an die eigene Eckfahne nachsprintete und elegant abgrätschte. Die letzten Torchancen blieben dem FCK vorbehalten, doch sowohl Bhatti (86.) als auch Bernard Kyere (90.) scheiterten am Torhüter.

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