Kaiserslautern RHEINPFALZ Plus Artikel Dart: DV Kaiserslautern setzt sich im Lokalduell gegen den DC Nostra Dart Mus durch

Mit Pfeil und festem Blick auf die Dartscheibe: Dirk Becker (DV Kaiserslautern) gewann sein Einzel gegen den DC Nostra Dart Mus.
Mit Pfeil und festem Blick auf die Dartscheibe: Dirk Becker (DV Kaiserslautern) gewann sein Einzel gegen den DC Nostra Dart Mus. Foto: VIEW

Höhen und Tiefen erlebte der DV Kaiserslautern am Samstag bei seinen Heimspielen in Queidersbach. Mit Routine konnte sich das Team gegen den Aufsteiger, den Dartclub Nostra Dart Mus Kaiserslautern, mit 7:5 durchsetzen. Dann folgte gegen den DC Wolfsölden eine unerwartete 3:9-Niederlage. Beim 6:6-Unentschieden gegen die Schwaben holte sich Nostra Dart Mus seinen ersten Punkt in der Gruppe Süd der Bundesliga.

Imposant verläuft mittlerweile der Einstieg des DV Kaiserslautern in den Spieltag. Seit Ralf Schehrer die Mannschaft führt, zelebriert er eine Vorstellung aller Mannschaftsmitglieder. „Das kommt gut an“, so ist aus der Mitte der Spieler zu hören. Es war mehr als nur ein Hauch der Atmosphäre in großen Veranstaltungshallen, was am Nachmittag im Sportheim Falkenstein in Queidersbach spürte. Die Freundschaft der Spieler beider Mannschaften war nicht zu übersehen. Wenn auch die Ziele der Teams recht hoch waren, so herrschte dennoch eine gelöste Stimmung.

Ziel ist die Endrunde in Flensburg

Obwohl beide Vereine die Punkte benötigen, war keine Verbissenheit zu spüren. Der DVK will einen Platz in der Spitze, der zur Teilnahme an der Endrunde in Flensburg im Mai berechtigt. Der DC Nostra Dart Mus wartet schon sehnsüchtig auf den ersten Punkt. Nach den Begegnungen von Dirk Becker und Stefan Arendt (3:1), Wolfgang Henn und Niko Springer (0:3), Peter Pascal Portz und Steve Gehrmann (3:2) sowie Dominik Appel und Florian Cattarius (2:3) stand es zwischen den beiden Kaiserslauterer Mannschaften 2:2 unentschieden. Danach konnte sich das routiniertere DV-Team durch die Erfolge von Michael Bernhardt gegen Michael Gschwandt (3:0) und Andreas Frei gegen Martino Lang (3:1) etwas absetzen. Nach den Auftritten von Jens Bauer gegen Christoph Eckel (1:3) und Sascha Goldammer gegen Marcel Zwally (3:0) stand es 5:3 für den Vierten der Tabelle.

Nach dem 0:3 von Dirk Becker/Sebastian Kappler gegen Marcel Zwally/Niko Springer und dem hart umkämpften 3:1 von Michael Bernhardt/Andreas Frei gegen Martino Lang/Christoph Eckel musste das letzte Doppel die Entscheidung bringen. Als nervenstark erwies sich dabei erneut Dominik Appel, der zusammen mit Peter Pascal Portz mit einem spannenden 3:2 gegen Christian Wollny/Stefan Arndt den Sieg festmachte. Nach dem 2:3 von Sascha Goldammer/Mario Henn gegen Florian Cattarius/Andreas Altmaier stand es am Ende 7:5 für den Dartverein. „Es war knapp, der berühmte Millimeter“, resümierte Andreas Altmaier, der Mannschaftsführer von Nostra Dart Mus.

Im zweiten Spiel musste der Aufsteiger sich gegen den DC Wolfsölden behaupten, was auch teils gelang. Dabei wuchs der 19-jährige Niko Springer über sich hinaus und und sicherte mit einem 3:2 beim ersten Match-Dart seiner Mannschaft das 6:6-Unentschieden.

Kleines Fiasko für den DVK

Voller Zuversicht ging der DVK in sein zweites Spiel. Doch letztlich gab es ein kleines Fiasko. Denn es ging mit 9:3 an die Gäste. Einziger Lichtblick in den Einzel war der 3:1-Sieg von Sascha Goldammer gegen Nationalspieler Marko Puls zum 2:6-Zwischenstand. Hoffnung kam nochmals auf, als Dirk Becker/Andreas Frei mit einem 3:2 den Rückstand verkürzten. In der Vergangenheit waren die Doppel der Garant zum Sieg. Dies war am Samstag nicht der Fall. Sascha Goldammer/Mario Henn, Jens Bauer/Udo Giese und Franz Höchele/Michael Bernhardt verloren ihre Spiele.

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