Handball RHEINPFALZ Plus Artikel Dansenberger Perspektivteam mit neuem Trainer zum Teilerfolg

Henry Hofmann erzielt gegen die HSG Worms einen von insgesamt sechs Treffern.
Henry Hofmann erzielt gegen die HSG Worms einen von insgesamt sechs Treffern.

Obwohl der TuS Dansenberg II am Sonntag den erhofften Befreiungsschlag im Keller-Duell der Handball-Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar verpasst hat, blickt man bei der Perspektivmannschaft nun wieder ein bisschen optimistischer in die nahe Zukunft.

Dass unter dem neuen Trainer Theo Megalooikonomou (38) beim 23:23 (13:13) gegen die HSG Worms ein Teilerfolg glückte, war nach sieben Pleiten in Folge nicht selbstverständlich. Der ehemalige Dansenberger Drittligaspieler stand für viele überraschend an der Seitenlinie.

Der Neue an der Seitenlinie

Am Montag gab der Verein dann die Trennung von Trainer Sebastian Wächter bekannt. „Ich möchte mit meinem Rücktritt den Weg frei machen, um der Mannschaft neue Impulse geben zu können und wünsche mir, dass sie am Ende das Ziel Klassenerhalt schafft“, erklärte der 36-Jährige.

Wächter hatte die Perspektivmannschaft nach dem Aufstieg im Jahr 2019 übernommen und in der vergangenen Saison sensationell auf Platz acht geführt. Nun sollen Megalooikonomou und Co-Trainer Patrick Schulze die Mission Klassenerhalt zu einem erfolgreichen Abschluss führen.

Spiel auf Augenhöhe

Keine Frage, natürlich hätte der TuS Dansenberg beim Debüt des neuen Trainergespanns gegen einen direkten Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt gerne beide Punkte in der Westpfalz behalten. Unter dem Strich konnte man mit dem Remis jedoch gut leben, schließlich hatte man zehn Minuten vor Schluss noch mit 20:22 (50.) im Hintertreffen gelegen.

Es war das im Vorfeld erwartete Spiel auf Augenhöhe, das von zahlreichen Führungswechseln geprägt war. Mit einem 4:1-Lauf zum 10:7 (21.) gelang es Dansenberg, sich vor der Pause kurzzeitig auf drei Tore abzusetzen. Es sollte die höchste Führung einer Mannschaft an diesem Abend werden. Worms konterte mit einem 5:1-Lauf zum 12:11 (28.) und sorgte somit dafür, dass die Partie in Windeseile wieder offen war.

Hofmann mit Sechserpack

Dansenberg präsentierte sich im Vergleich zu den jüngsten Auftritten vor allem in der Abwehr stark verbessert. Mit Philipp Becker stach hier ein Spieler hervor, dessen Dienste im bisherigen Saisonverlauf eher sporadisch gefragt waren. Der Halblinke empfahl sich mit einer starken Leistung für weitere Einsätze und steuerte zwei Treffer bei.

Die meisten Treffer gingen auf das Konto des sechsfachen Torschützen Henry Hofmann, der mächtig viel Betrieb machte. Die rund 100 Zuschauer in der Layenberger-Sporthalle bekamen auch nach dem Seitenwechsel ein Spiel zu sehen, das keinen Verlierer verdient hatte (14:14/18:17/19:20). Es dauerte bis zur 50. Minute, bis sich eine Mannschaft erstmals wieder auf mehr als ein Tor absetzen konnte.

Nächstes Kellerduell steht an

Worms führte mit 21:19 und 22:20, vermochte daraus jedoch kein Kapital zu schlagen. Dansenberg hatte nach dem Ausgleichstreffer von Yannik Kötz zum 23:23 (59.) sogar noch die Chance zum Sieg, vergab jedoch den letzten Angriff der Partie, sodass es bei einer insgesamt gerechten Punkteteilung blieb.

Das nächste Keller-Duell wirft seinen Schatten bereits voraus. Am 4. Dezember gastieren die Schwarz-Weißen bei ihrem oberen Tabellennachbarn VTZ Saarpfalz. Eine Woche zuvor steht noch das Spiel beim ambitionierten SV 64 Zweibrücken auf dem Programm, der sich als Tabellendritter noch Hoffnungen auf die Rückkehr in die Dritte Bundesliga machen darf.

So spielten sie

TuS Dansenberg: M. Seitz/Rutz (Tor), Hofmann (6/1), Kötz (4), C. Seitz (3), Becker, Bechtel, Kölsch (je 2), Grunau, Theuer, Kurz, Jung (je 1), Linnenbach, Flesch

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