Interview RHEINPFALZ Plus Artikel Dansenberger Coach Weber: „Würde gerne offensiver Abwehr spielen“

Der Trainer und die Neuzugänge (von links): Cheftrainer Thomas Weber, Robin von Lauppert, Ben Kölsch, Frano Vujovic, Alexander L
Der Trainer und die Neuzugänge (von links): Cheftrainer Thomas Weber, Robin von Lauppert, Ben Kölsch, Frano Vujovic, Alexander Lein Martinsen, Bennet Löhmar und Josip Repusic. Es fehlt: Luca Stolze.

Neue Saison, neues Glück, neue Spieler, viele Nachwuchskräfte: Was Trainer Thomas Weber vom Handball-Drittligisten TuS Dansenberg über die neue Saison sagt.

Es hat sich einiges verändert beim Handball-Drittligisten TuS Dansenberg. Am Rande des Auftakttrainings am Montagabend hat TuS-Trainer Thomas Weber im Gespräch mit RHEINPFALZ-Redakteurin Maria Huber erläutert, wie er sich den Start und die neue Runde vorstellt, wie er den Kader einschätzt und was an Aufgaben auf ihn wartet.

Was hat sich verändert in der Pause, was ist neu, was wird in der neuen Saison anders sein beim TuS Dansenberg?
Es sind mehrere Spieler dazugekommen, wir hatten ja auch mehrere Abgänge. Wir haben mit Frano Vujovic einen guten Spieler dazugekriegt, der ziemlich viel Erfahrung hat für sein Alter. Wir haben einen norwegischen Torwart dazugekriegt (Alexander Lein Martinsen). Das sind die zwei Spieler, auf denen das Augenmerk liegt, ohne die anderen außer Acht zu lassen. Das sind alles Spieler, die haben schon mal Dritte Liga gespielt, haben gezeigt, dass sie was können und dass sie uns auf jeden Fall verstärken.

Wie sind die Handballer des TuS aus der Pause gekommen?
Die Vorbereitung läuft ja schon, auch wenn heute offizieller erster Tag ist, aber sie sind schon vier Wochen am Laufen. Sie haben von mir individuelle Laufpläne bekommen und mussten das auch dokumentieren. Von daher denke ich, dass sie ganz gut vorbereitet sind.

Was soll in dieser Saison anders werden als in der vergangenen?
Meine Philosophie: Ich würde ganz gern offensiver Abwehr spielen, wie es die ganze Zeit war. Den Angriff mehr vor Probleme stellen, bevor er uns vor Probleme stellt, und aus einem guten Abwehrverband einfache Tore werfen. Das wird erst mal auch der Hauptteil der Vorbereitung sein in den ersten zwei, drei Wochen, bevor wir an die taktischen Sachen gehen.

Gab es einen Leistungstest oder wird es den noch geben?
Wir werden auf jeden Fall noch einen machen, damit man die Schwächen von jedem einzelnen Spieler auch mal darlegen kann und damit wir auch wissen, wo sie im athletischen Bereich mehr Wert drauf legen sollten.

Wurde schon ein Saisonziel ausgegeben?
Das ist schwierig. Natürlich wollen wir alle gewinnen, natürlich wollen wir im vorderen Feld mitspielen, aber wenn man die Einteilung sieht, egal ob das Süden ist oder wo wir jetzt sind der Südwesten: Die Mannschaften sind alle nicht schlecht. Da muss man mal sehen, wie die Vorbereitung verläuft, dass es keine Verletzten gibt, wie schnell findet die Mannschaft zusammen? So hoch wie möglich in der Tabelle, das ist klar.

Die Gegner, gegen die es in der neuen Runde geht, sind ja weitestgehend die gleichen, die Fahrten sind vielleicht ein bisschen länger …
Es ist vom Westen noch ein bisschen was dazugekommen, was ein bisschen unbekannter ist, die Krefelder, Düsseldorf, Köln, aber den Hauptteil der Mannschaften kennt man erst mal und ich auch noch ganz gut, weil ich vorher noch wo anders war und Dritte Liga trainiert habe. Das spielt uns vielleicht ein bisschen in die Karten, wobei sich natürlich alle Mannschaften immer ein bisschen verändern. Da muss man sehen, was für Schlüsselpositionen da einschlagen oder nicht einschlagen. Es wird jedes Spiel auf Augenhöhe sein. Es wird glaube ich keine Mannschaft geben, die als Opfer gilt. Es wird bestimmt spannend.

Was ist von der zweiten Mannschaft dazugestoßen?
Ben Kölsch ist hochgekommen, dann haben wir Bennet Löhmar aus Eckbachtal bekommen, der ist erst 18. Wir haben viele Junge. Da habe ich auch ein bisschen drauf gedrängt, weil ich glaube, das ist die Zukunft. Ich denke, der Mix, den wir haben, ist gar nicht so schlecht. Wir haben nicht mehr so viele ältere Spieler wie es vorher war, von daher muss man natürlich auch ein bisschen Geduld haben bei dem einen oder anderen.

Wenn man den Kader insgesamt sieht, ist er stärker, gleich oder ist das schwer zu beurteilen?
Momentan ist er breiter. Da habe ich auch Wert drauf gelegt. Es sind fast alle Positionen doppelt besetzt. Ich denke, da kann man erst mal unter ganz guten Voraussetzungen trainieren und auch mal eine Verletzung verkraften, in der Hoffnung, dass es nicht so viele werden wie letztes Jahr.

Testspiele

Samstag, 8. Juli, 16 Uhr, Heimspiel (H) gegen Groß-Bieberau

Samstag, 15. Juli, 16 Uhr, TV Offenbach (H)

Sonntag, 16. Juli, 16 Uhr, Budenheim (H)

Samstag, 22. Juli 16 Uhr, auswärts (A) gegen Nieder-Roden

Sonntag, 23. Juli, 13 Uhr, Eulen Ludwigshafen (A)

Samstag, 29. Juli, 17 Uhr, Leutershausen (A)

Sonntag, 30. Juli, 15 Uhr, Berchem (H)

Sonntag, 6. August, 16 Uhr, Schwetzingen (A)

Samstag, 12. August, Layenberger Cup mit HB Esch (1. Liga Luxemburg) und Nancy (2. Liga Frankreich)

Donnerstag, 17. August, 20 Uhr, HSG Worms (A)

Sonntag, 20. August, 14 Uhr, Leutershausen (H)

Donnerstag, 24. August, 20 Uhr, Rhein-Neckar-Löwen 2 (A)

Sonntag, 27. August, 16 Uhr, SV Zweibrücken (H)

Bei den Tests zuhause ist der Eintritt frei.

Torwart Michel Fiedler
Torwart Michel Fiedler
x