Kaiserslautern Dansenberg will Flagge zeigen

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Trotz des nahenden Abschieds von Trainer Kai Christmann und des bevorstehenden Umbruchs im Kader haben sich die Oberliga-Handballer des TuS Dansenberg für die restlichen acht Spiele viel vorgenommen und wollen nach dem deutlichen Sieg gegen Spitzenreiter TSG Haßloch heute, 19.30 Uhr, bei den SF Budenheim nachlegen.

„Ich sehe keine Anzeichen dafür, dass die Mannschaft die Saison jetzt ausklingen lassen will, nur weil es vom Papier her um nichts mehr geht“, betont der TuS-Coach, dessen Team als Tabellenfünfter weder mit dem Auf- noch mit dem Abstieg etwas zu tun hat. Daran, dass sich die Mannschaft auch in den restlichen Spielen voll reinknien wird, hat der Trainer keine Zweifel: „Die Truppe hat Charakter, alle ziehen mit. Wir wollen Flagge zeigen und die Saison so gut wie möglich abschließen.“ Gegen Haßloch schwang sich die Truppe um die beiden zum Saisonende scheidenden Toptorjäger Todor Ruskov (108/26) und Alexey Wetz (88/1) jüngst zu einer Spitzenleistung auf und brachte dem Aufstiegskandidaten die erste Niederlage seit September 2014 bei. „Es freut mich für die Mannschaft, dass sie sich für die guten Trainingsleistungen belohnt und dieses Spiel gewonnen hat. Das war sehr wichtig für die Jungs“, betont Christmann. Nach drei Niederlagen in Folge drohte der TuS seinen Platz im oberen Tabellendrittel zu verlieren. Dass der Abwärtstrend gestoppt wurde, hatten die Westpfälzer neben einer geschlossenen Mannschaftsleistung vor allem ihrem siebenfachen Torschützen Alexey Wetz zu verdanken. Der 1,84-Meter-Mann entstammt der eigenen Talentschmiede und trägt seit 2004 das Trikot der Dansenberger. Mit seinen Toren im Relegations-Rückspiel gegen den TV Bodenheim trug er am Ende der Saison 2009/10 als damals 18-Jähriger dazu bei, dass der TuS in die Oberliga aufstieg. Und seine Tore sorgten in den Folgejahren dafür, dass sich die Dansenberger in der vierthöchsten Spielklasse etablierten und nun unmittelbar vor der erfolgreichsten Saison seit dem Wiederaufstieg stehen. Die VT Zweibrücken darf sich auf einen ehrgeizigen Spieler freuen, der weiß, wo das Tor steht und durch eine hohe Einsatzfreude besticht. Bis auf den an der Schulter verletzten Ivan Vukas stehen in Budenheim alle Spieler zur Verfügung. Die Rheinhessen sind in eigener Halle seit acht Spielen ungeschlagen. Die bislang einzige Niederlage vor heimischer Kulisse setzte es Anfang Oktober gegen den TV Mühlheim. Das Hinspiel entschieden die Lauterer mit 30:29 knapp für sich. „Budenheim hat uns damals große Probleme bereitet. Sie sind in der Lage, ein hohes Tempo zu gehen, darauf müssen wir uns einstellen“, warnt der TuS-Coach. Ein Wiedersehen gibt es mit dem ehemaligen Dansenberger Armin Henke.

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