Handball RHEINPFALZ Plus Artikel Dansenberg II will es wissen

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Der TuS Dansenberg II steht am Sonntag (18 Uhr/Layenberger Sporthalle) gegen den HC Dillingen-Diefflen vor einem richtungsweisenden Spiel im Kampf um den Klassenerhalt in der Handball-Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar.

Das jüngste Aufeinandertreffen liegt rund ein halbes Jahr zurück. Im ersten Spiel der Aufstiegsrunde zur Oberliga RPS behielten die Schwarz-Weißen gegen den Meister der Saarlandliga in einer torreichen Partie mit 36:29 (17:16) die Oberhand. Die rund 300 Zuschauer bekamen damals ein hart umkämpftes Spiel zu sehen, das bis zur Mitte der zweiten Halbzeit (24:24/45.) völlig offen war. Auch dank Torhüter Henning Huber, der in der entscheidenden Phase überragend hielt, zog der TuS dann auf 30:25 (53.) davon und brachte die Führung souverän über die Zeit. Beide Mannschaften setzten sich schlussendlich in der Vierer-Gruppe durch und stiegen gemeinsam in die vierthöchste Spielklasse auf.

Die Schokoladenseite

Während Dansenberg aktuell mit 8:16 Punkten knapp vor der Abstiegszone liegt, stehen die Saarländer (2:22) als Tabellenletzter mit dem Rücken zur Wand. Eine weitere Niederlage gegen einen direkten Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt hätte unangenehme Folgen. Die junge Dansenberger Mannschaft wartet zwar noch auf den ersten Auswärtssieg, präsentierte sich dafür in eigener Halle von ihrer Schokoladenseite.

Bis auf das Westpfalz-Derby gegen den ungeschlagenen Spitzenreiter SV 64 Zweibrücken konnten sämtliche Spiele zuhause gewonnen werden. Beim jüngsten Heimsieg gegen den TV Offenbach (28:19) hinterließ die Mannschaft von Trainer Sebastian Wächter einen bärenstarken Eindruck. Mit zehn Treffern war Torjäger Marco Holstein der überragende Mann auf der Platte. Die Vorentscheidung fiel Mitte der zweiten Halbzeit, als die Schwarz-Weißen mit einem 4:0-Lauf auf 20:14 (44.) davonzogen.

Die Youngster und die Routiniers

Gut in Form präsentierten sich dabei auch die beiden aus dem Drittliga-Kader abgestellten Youngster Bastian Wilbrandt (19) und Fabian Serwinski (20), die es gemeinsam auf acht Treffer brachten. Dass mit den fest eingeplanten Routiniers Sebastian Benkel und Markus Seitz zwei gestandene Spieler langfristig ausfallen, fiel bislang weniger stark ins Gewicht als befürchtet, weil mangelnde Erfahrung durch jugendliche Unbekümmertheit und Einsatzfreude kompensiert wird.

Die Mannschaft hat gezeigt, dass sie dazu bereit ist, das körperbetonte Spiel in der Handball-Oberliga anzunehmen. Gegen das Schlusslicht soll nun der fünfte Saisonsieg her.

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