Handball RHEINPFALZ Plus Artikel Dansenberg II kann großen Schritt zum Klassenverbleib machen

Trainer Theo Magalooikonomou (Mitte) kann mit Dansenberg II im Spiel in Worms einen großen Schritt zum Ligaverbleib machen.
Trainer Theo Magalooikonomou (Mitte) kann mit Dansenberg II im Spiel in Worms einen großen Schritt zum Ligaverbleib machen.

Die Wochen der Wahrheit im Kampf um den Klassenverbleib in der Handball-Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar haben für den TuS Dansenberg II mit einem deutlichen Heimsieg gegen Schlusslicht HSG Nahe-Glan begonnen. Am Sonntag (17 Uhr) steht das nächste Keller-Duell beim punktgleichen Tabellenvorletzten HSG Worms auf dem Programm.

Der TuS Dansenberg II und die HSG Worms (je 11:42 Punkte) liegen nur einen Punkt hinter der VTZ Saarpfalz (12:38), die aufgrund der Fusion mit ihrem Lokalrivalen SV 64 Zweibrücken bereits als Absteiger feststeht. Stand jetzt muss daher nur der Tabellenletzte am Ende der Saison eine Liga runter. Der Rückstand von Schlusslicht HSG Nahe-Glan (8:42) zum rettenden Ufer beträgt fünf Spieltage vor dem Ende der Saison drei Punkte. Die jüngste 24:36-Pleite der HSG Nahe-Glan beim TuS Dansenberg II taugte nicht unbedingt als Mutmacher. Es war bereits die fünfte Niederlage in Folge.

Die HSG Worms konnte den freien Fall nach zuvor sechs Pleiten in Folge mit einem 30:27-Erfolg bei den HF Illtal stoppen und will nun in eigener Halle nachlegen. „Wir könnten mit einem Sieg in Worms einen großen Schritt in Richtung Klassenverbleib machen“, weiß Dansenbergs Co-Trainer Patrick Schulze um die richtungsweisende Bedeutung der Partie.

Unentschieden im Hinspiel

Im Hinspiel Mitte November glückte den Schwarz-Weißen beim Debüt von Trainer Theo Magalooikonomou beim 23:23 ein Teilerfolg. Im ersten Spiel nach der Demission von Sebastian Wächter verpasste die Perspektivmannschaft des Handballdrittligisten zwar den erhofften Befreiungsschlag, schaffte nach zuvor sieben Niederlagen in Folge aber immerhin einen Punktgewinn. Unter dem Strich konnte man mit dem Remis gut leben, schließlich hatte man zehn Minuten vor Schluss noch mit 20:22 (50.) im Hintertreffen gelegen. Die meisten Treffer gingen damals auf das Konto des sechsmaligen Torschützen Henry Hofmann, hinter dessen Einsatz noch ein großes Fragezeichen steht.

„Die HSG Nahe-Glan steht gegen den starken TV Offenbach vor einer sehr schweren Aufgabe. Im Optimalfall könnten wir unseren Vorsprung auf sie mit einem Sieg in Worms auf fünf Punkte ausbauen. Das würde vier Spieltage vor Schluss so gut wie sicher den Klassenverbleib bedeuten“, stellt Schulze klar.

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