Handball RHEINPFALZ Plus Artikel Corona-Fälle sorgen für verspäteten Trainingsauftakt in Dansenberg

Kennt viele beim TuS Dansenberg noch aus seiner eigenen Zeit dort sehr gut: Zweibrückens Robin von Lauppert.
Kennt viele beim TuS Dansenberg noch aus seiner eigenen Zeit dort sehr gut: Zweibrückens Robin von Lauppert.

Der TuS Dansenberg II startet am Samstag (20 Uhr/Layenberger-Sporthalle) mit einem prestigeträchtigen Spiel ins neue Jahr. Im Westpfalz-Derby der Handball-Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar empfängt der Tabellenvierte die VTZ Saarpfalz.

Obwohl die Vorbereitung aufgrund einiger Corona-Fälle innerhalb der Mannschaft alles andere als rund lief, geht die Perspektivmannschaft des Drittligisten mit breiter Brust in das mit Spannung erwartete Heimspiel. „Eigentlich wollten wir nach Weihnachten direkt wieder mit dem Training starten, aber daraus wurde leider nichts. Obwohl die betroffenen Spieler keine oder nur milde Symptome aufweisen, mussten sie sich in Quarantäne begeben“, erläutert Trainer Sebastian Wächter, warum das Training in Dansenberg erst mit einer Woche Verspätung aufgenommen wurde.

Den Spielern wurden zur Überbrückung Trainingspläne an die Hand gegeben. Das Lazarett der Verletzten hat sich in der Winterpause gelichtet: Philipp Becker und Benjamin Jusufbegovic sind wieder zurück und auch Norman Becker (Auslandssemester) ist wieder ins Mannschaftstraining eingestiegen. Inwiefern diese Spieler am Samstag schon wieder eine Option sind, bleibt aufgrund des Trainingsrückstandes und fehlender Spielpraxis abzuwarten.

An einsatzbereiten Spielern mangelt es dank des in der Breite hervorragend aufgestellten Kaders aktuell nicht. Im bisherigen Saisonverlauf musste sich die Wächter-Sieben bislang nur den beiden Topfavoriten TV Homburg und VTV Mundenheim geschlagen geben. Dass in beiden Spielen mehr drin war, spricht für die hohe Qualität der Zweitvertretung. Spieler aus der eigenen Jugend sollen weiterhin punktuell herangeführt werden und dürfen sich in der vierthöchsten Spielklasse beweisen.

„In der Spitzengruppe bleiben“

„Wir wollen im Derby am Samstag an die zuletzt gezeigten Leistungen anknüpfen und so lange wie möglich in der Spitzengruppe bleiben“, stellt der Trainer selbstbewusst klar. Die VTZ steht für eine kompakte Abwehr, hat im Schnitt bislang nur knapp über 24 Gegentore zugelassen. Nur Spitzenreiter VTV Mundenheim stand hinten bislang noch einen Tick besser. Im Spiel nach vorne lief es für die Rosenstädter bislang weniger gut, wie knapp über 22 Tore pro Spiel belegen. Dass Toptorjäger Tomas Kraucevicius am Samstag ausfällt, macht die Aufgabe für den Tabellenzwölften nicht einfacher. Der 36-Jährige ist nach wie vor eine feste Größe im Spiel der VTZ. Der erfahrene Rückraumspieler führt die interne Torschützenliste mit 58 Treffern an. Die Verletzungssorgen ziehen sich wie ein roter Faden durch den bisherigen Saisonverlauf bei den Zweibrückern. Für den aus der Dansenberger Jugend stammenden VTZ-Spieler Robin von Lauppert birgt die Partie einen besonderen Reiz. Es ist sein erstes Spiel an alter Wirkungsstätte seit seinem Wechsel.

Info

Zuschauer sind erlaubt. Es gilt die 2G-plus-Regel, heißt, sie müssen geimpft oder genesen sein, das nachweisen und einen aktuellen Test vorlegen können. Für Geboosterte entfällt die Schnelltestpflicht.

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