Kaiserslautern Chance auf Platz zwei verschenkt

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Nach zwei starken Auftritten mussten die Wasserballer des Kaiserslauterer Schwimmsportklubs eine deprimierende Niederlage hinnehmen. Bei der dritten Mannschaft des WSV Ludwigshafen unterlagen sie verdientermaßen mit 11:14 (3:3/3:3/2:4/3:4). Die Träume von der Silbermedaille in der Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar sind damit vorzeitig ausgeträumt.

Es war erneut das dritte Viertel, das die Krokodile entscheidend in Rückstand brachte, nachdem sie die Partie in der ersten Halbzeit ausgeglichen gestalten konnten. An den Ansprüchen gemessen, war das allerdings schon zu wenig gegen die zweite Reserve der Ludwigshafener, die die Lauterer von Beginn an vor unerwartete Probleme stellte. Dabei war der Start aus Sicht des KSK ordentlich: Die beiden ersten Angriffe durch Dirk Feddeck und Frederik Ramthun waren erfolgreich. Dazwischen lag ein Gegentreffer der diesmal mit ordentlichem Kader, jedoch nicht in Bestbesetzung angetretenen Ludwigshafener, der erste Abwehrschwächen der Krokodile offenbarte. 70 Sekunden vor der ersten Pause lag Kaiserslautern mit 2:3 im Hintertreffen. Dirk Feddeck konnte noch ausgleichen. Im zweiten Abschnitt erspielte sich der KSK zunächst einen Zwei-Tore- Vorsprung zum 6:4 (Dirk Feddeck (2), Frederik Ramthun). Bis zum Viertelende war der jedoch wieder dahin. Im Angriff wechselten sich haarstäubende Pässe mit taktischen Unzulänglichkeiten ab, und in der Verteidigung klappte die sonst so gut funktionierende Doppeldeckung nicht. Da der KSK auch beim Überzahlspiel extreme Schwächen offenbarte (ein Treffer bei sechs Versuchen), konnte er froh sein, ein 6:6 in die Pause zu retten. Es kam das ominöse dritte Viertel, in dem sich fortsetzte, was schon vor dem Seitenwechsel begonnen hatte: Die Lauterer haderten ein ums andere Mal mit Schiedsrichterentscheidungen und ließen sich dadurch aus dem Konzept bringen. Die Gastgeber nutzten die Unruhe, entschieden den Abschnitt mit 4:2 für sich und gingen mit 10:8 ins letzte Viertel. Mit vier Treffern in Folge schafften die Rheinstädter in knapp drei Minuten die Vorentscheidung und schickten sich beim Stand von 14:8 an, den KSK mit einer Klatsche nachhause zu schicken. Die Lauterer hielten das Ergebnis nach Treffern von Felix Kabus, Stefan Raspudic und Jan-Philipp Minges in Grenzen. Sie verabschiedeten sich mit der 11:14-Niederlage aus dem Kampf um Silber. (sts)

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