Kaiserslautern CDU fordert 1000 Meter Abstand

Der Bauausschuss befasst sich heute (15 Uhr, großer Ratssaal) mit dem Flächennutzungsplan 2025. Dabei geht es auch um Standorte für Windkraftanlagen.
Das Gebiet am Rastplatz Langenberg an der A6, wo die Stadtwerke bis zu vier Windräder geplant hatten und einen Windmessmast aufstellten (wir berichteten), soll im Flächennutzungsplan nicht mehr als Fläche erscheinen, auf der Windräder möglich sind. Denn in einer landesplanerischen Stellungnahme hat die SGD Süd ausgeführt, dass sie dem Entwurf des Flächennutzungsplans nur zustimmt, wenn die Sondergebietsausweisung für die Windenergienutzung im Wald an der A6 entfällt. So gibt es in der Stadt nur noch ein Eignungsgebiet für Windkraftanlagen: das Areal „Gersweilerkopf/Fichten“ nördlich des Gersweilerhofs. Ob es realisiert werden kann, hängt auch von der heutigen Entscheidung des Bauausschusses bezüglich des Abstands von Windrädern zu Wohngebieten ab. Denn am Gersweiler Kopf, so führte Oberbürgermeister Klaus Weichel aus, beträgt der Abstand zur nächstgelegenen Wohnbebauung 800 Meter, würde er auf 1000 Meter erhöht, läge der Standort für Windkraft schon auf Kreisgebiet. Die CDU Kaiserslautern lehnt die Windkraft-Vorrangflächen in Erlenbach weiter ab. Wie Kreisvorsitzender Harry Wunschel betont, wird die Fraktion heute vorschlagen, den Mindestabstand im neuen Flächennutzungsplan generell auf 1000 Meter festzusetzen, auch wenn die Vorrangflächen auf der Gemarkung Erlenbach dadurch entfallen. „Andere Bundesländer verlangen gar noch größere Abstände, was bei immer höher werdenden Windkraftanlagen notwendig ist“, erklärt Wunschel. Gegen den Standort Erlenbach spreche auch, dass dort keine ausreichende Windhöffigkeit für eine sinnvolle ökonomische Nutzung erreicht wird. (dür)