Kaiserslautern Bestzeiten purzeln
Mit vielen Bestzeiten war das 51. Schwimmfest im Monte Mare in Kaiserslautern ein großer Erfolg für die Schwimmer. Für einen reibungslosen Ablauf der gut 1700 Starts sorgte das ausrichtende Team des Kaiserslauterer Schwimmsportklubs KSK.
Minutiös durchgetaktet springen die Schwimmer in ihre Bahnen. Bestzeiten purzeln. Perfekt auf der großen Anzeigetafel zu sehen. Überhaupt, was da über zwei Tage im Sportbad Monte Mare rund um die 25-Meter-Kurzbahn geleistet wird, verdient Hochachtung. Trainer aller Vereine behalten im Gewirr der Schwimmer den Überblick, finden für nervöse Teilnehmer beruhigende Worte, geben letzte Anweisung. Die Schwimmer, ob nun Frischlinge oder erfahrene Wettkämpfer, zeigen alle Disziplin. Keiner behindert den anderen, obwohl die neuen Läufe starten, noch während die Schwimmer aus den Läufen zuvor am Wasserrand ausharren. Ohne das harmonische Ineinandergreifen aller, wäre solch ein Wettkampf, der sich über zwei dicht gepackte Tage zieht, nicht zu leisten. Und ohne versierte Schiedsrichter natürlich auch nicht. „Ausdrücklich bedanken möchten wir uns bei dem Schiedsrichtergespann aus dem Saarland. Wir freuen uns, dass sie jedes Jahr den Weg zu uns aufnehmen und den Wettkampf routiniert und kompetent leiten. Auch wegen ihnen können wir für einen reibungslosen Ablauf des Wettkampfes sorgen“, weiß Frederike Busch, die KSK-Sprecherin, wer im organisierten Chaos am und im Wasser den Überblick behält. Überblick und vor allem Einsatz zeigen die KSK’ler natürlich auch, einige gleich im Doppelpack. Nicht wenige der Schwimmer, stehen nach dem eigenen Wettkampf als Helfer bereit. „Wichtig und toll sind die vielen Helfer aus den Reihen unseres Vereins“, zollt am Beckenrand deshalb auch Thilo Vollrath, der KSK-Vorsitzende, seinem Team Anerkennung und Respekt. Für ihn ist ein solches Engagement keinesfalls normal. Anerkennung fand Vollrath auch für die vielen Vereine, die mit ihren Schwimmern dem Wettkampf erst die Würze gaben. „Es war ein sehr schöner Wettkampf mit erfreulichen schwimmerischen Leistungen. Ich freue mich immer besonders, dass so viele benachbarte Vereine kommen und dass so viele gute Leistungen beim Kampf um den Monte-Mare-Cup erbracht wurden“, sagte der Vorsitzende am Ende des Mammutwettkampfes und schob ein Dankeschön für Holger Samuelsen, den Betriebsleiter des Monte Mares, hinterher. Ohne seine Unterstützung einschließlich der gestifteten Ehrenpreise könne der KSK solch einen Wettkampf kaum schultern. „Sportlich gesehen war das ein erster gelungener Höhepunkt mit vielen Bestzeiten, Ehrenpreisen und unzähligen Qualifikationszeiten für die Kurzbahnmeisterschaften Anfang November in Pirmasens.“ Mit diesen Worten fasst Mirko Obradovic, KSK-Cheftrainer, den Ausgang der insgesamt 36 unterschiedlichen Wettkämpfe in vielen Disziplinen, über unterschiedliche Distanzen, im Einzel und in den Staffeln zusammen. Den Monte-Mare-Cup gewann Sophie Becker, SV Pirmasens, vor Susann Birkhagen, SC Delphin Grünstadt und Franziska Kleber, KSK. Bei den Männern ging der Cup an Moritz Becker vor Nicklas Schwan und Felix Brade, alle SC Delphin Grünstadt. Mit Jonas Balzer (2009), Leon Pierre-Louis (2008), Andrew Hendrickson (2004) und Franziska Kleber (2000) schrieben sich einige der KSK-Schwimmer als Jahrgangsbeste am Ende eines langen Wettkampfes ins Protokoll.