Fussball
Besonderes Spiel für Daniel Meisenheimer
Für SVS-Trainer Daniel Meisenheimer ist das Auswärtsspiel beim SV Hermersberg eine besondere Partie. Meisenheimer war eineinhalb Jahre für den SVH aktiv. Zudem verlief das erste Aufeinandertreffen in dieser Saison mit seinem ehemaligen Verein im Verbandspokal wenig erfolgreich.
Meisenheimer warnte schon vor dem Spiel, dass Hermersberg deutlich stärker sei, als sein Tabellenplatz in der Liga und sollte mit dieser Prognose recht behalten. Nicht nur im Pokalspiel, auch in den darauffolgenden Spielen konnte der SVH Erfolge feiern. Der überzeugende 4:2-Auswärtssieg beim Pokalspiel in Steinwenden sorgte für einen Schub. Trotz früher Führung durch Elias Schulze sicherte ein überragender Patrick Freyer mit drei Toren den verdienten SVH-Sieg fast im Alleingang. Trotzdem freut sich Meisenheimer auf die Neuauflage in Hermersberg. „Ich hatte dort eine schöne Zeit, kenne noch einige Leute und freue mich auf ein garantiert intensives Derby vor einem stimmungsvollen Publikum“, sagt Meisenheimer.
Andere Voraussetzungen
Das verlorene Pokalspiel sieht er dabei nicht als Maßstab. „Es standen da personell zwei völlig andere Mannschaften auf dem Feld und wir sind das Spiel vollkommen falsch angegangen. In Hermersberg erwarte ich einen vollkommen anderen Verlauf. Dazu müssen wir allerdings unsere Konsequenzen aus dem verlorenen Pokalspiel ziehen“, lautet seine Prognose.
Nicht nur er erwartet eine enge Partie. Der SVH hat im Pokal und in der Liga in den letzten Spielen deutliche Ausrufezeichen gesetzt. Zuletzt lieferte sich Hermersberg beim 4:4 gegen den FKP II ein packendes Derby. Zudem sind die lange verletzten Leistungsträger Florian Weber und Miguel Deho wieder an Bord. Auch Steinwenden hat in der Liga einen sehr guten Lauf und besiegte am vergangenen Wochenende trotz vieler Ausfälle den TuS Steinbach souverän mit 3:0. Doch der Sieg hatte einen kleinen Schönheitsfleck: In der zweiten Halbzeit zeigte der SVS trotz klarer Führung eine nur wenig überzeugende Leistung.
Aufgrund der vielen kurzfristigen Verletzungen nach dem Auswärtsspiel in Rüssingen unter der Woche relativierte Meisenheimer allerdings den Auftritt nach der Pause. „Wir mussten trotz des klaren Sieges auf jeden Fall unsere Leistung vom Sonntag hinterfragen. In dieser Phase nach den drei englischen Wochen und den vielen Verletzungen und Umstellungen überwiegt in der Analyse jedoch, dass wir früh im Spiel souverän unsere Chancen genutzt und trotz der schwächeren zweiten Halbzeit das Spiel sicher nach Hause gebracht haben“, sieht er keinen Grund, die Leistung nach der Pause überzubewerten.