Kaiserslautern Beim Laufen das Liebesglück gefunden

Sie haben allen Grund zur Freude: Birgit Becker und Andreas Hesch.
Sie haben allen Grund zur Freude: Birgit Becker und Andreas Hesch.
Maria Iwanicki (Kaiserslautern):

„Mein Höhepunkt des Jahres 2018 war die Geburt meiner ersten Urenkelin. Ich bin 86 Jahre alt und habe fünf Enkelkinder und nun auch noch eine Urenkelin. Es hat mich sehr gefreut, dass ich das in meinem Alter noch erleben durfte. Seit fast 60 Jahren bin ich Abonnentin der RHEINPFALZ und lese noch immer täglich Ihre Zeitung.“ Joachim Biermann (Kaiserslautern): „Im Jahr 2018 war mein Höhepunkt im wahrsten Sinne des Wortes das Bergzeitfahren Großglocknerkönig über zirka 30 Kilometer. Ich bin Mitglied des Radsportclubs Kaiserslautern und fuhr auf dieser Ultrastrecke in den Alpen bis zur Edelweißspitze hoch, auf eine Höhe von 2571 Meter. Dabei hatten es vor allem die letzten beiden Kilometer in sich. Musste ich doch da auf klassischem Kopfsteinpflaster auch eine Steigung von zwölf Prozent überwinden.“ Christel Allmang (Katzweiler): „Der Besuch bei meiner Freundin Edith in Kanada und das Wiedersehen mit einem ehemaligen Mieter in South Carolina in den Vereinigten Staaten waren für uns die Höhepunkte 2018. Edith und ich lernten uns 1957 in einer Kinderheilstätte kennen und verloren uns dann aus den Augen. Durch einen Zufall fand ich sie wieder. Damals lebte sie schon in Kanada. Vor ungefähr 20 Jahren besuchte Edith mich in Katzweiler und lud mich in ihre Wahlheimat Kanada ein. Im September 2018 flogen mein Mann und ich endlich an den Eriesee, wo wir Edith trafen und unvergessliche Tage verbrachten. Danach ging’s weiter nach South Carolina zu unserem Freund, der vor 40 Jahren in Ramstein stationiert war und während dieser Zeit bei uns wohnte. Da aber der Hurrikan Florence im Anmarsch war, wurden wir leider nach zwei Tagen USA-Aufenthalt evakuiert. Und so flogen wir früher als geplant nach Deutschland zurück.“ Erich Huber (Landstuhl): „Mein Höhepunkt des Jahres 2018 bezieht sich in gewisser Weise auf die Vergangenheit. 20 Jahre nach dem sensationellsten Titelgewinn der Bundesligageschichte trafen sich die FCK-Spieler von damals am 8. September 2018 im Fritz-Walter-Stadion zur Jubiläumsfeier. Die Veranstaltung ,Die Heimkehr der Helden – 20 Jahre das Wunder vom Betze’ bescherte mir einen unvergesslichen Feiertag im ansonsten tristen Drittliga-Dasein. Groß war die Begeisterung, die Helden von damals unter Meistertrainer Otto Rehhagel wiederzusehen, mit ihnen zu feiern und gemeinsam in schönen Erinnerungen zu schwelgen. Für ein paar Stunden die traurige Wirklichkeit rund um den 1. FCK beiseitezuschieben…“ Sieglinde Sack (Mackenbach): „Mein schönstes Erlebnis im Jahr 2018 war auch ein trauriges. Nach 47 Jahren als Angestellte der Kreissparkasse Kaiserslautern ging ich in Ruhestand. Meine Chefin und gleichzeitig beste Kollegin Stefanie Stammwitz organisierte eine Überraschungsabschiedsparty anlässlich meines Renteneintritts im Dezember. Das Besondere bei dieser Party, es waren nicht nur meine derzeitigen Kollegen da, sondern auch jene, die schon in Rente sind, aufgehört haben zu arbeiten oder in andere Filialen versetzt wurden. Das hat mich sehr berührt, Tränen flossen, und ich werde noch oft an diesen schönen Abend denken.“ Eugen Bauer (Hochspeyer): „In diesem Jahr 2018 habe ich das große Glück und die Freude auf mehrere Höhepunkte zurückblicken zu können. Für diese Glücksmomente muss ich mich bei den Chören Hobby-Singers und Hobby-Swingers bedanken, deren begeisterter Fan ich geworden bin. Gerne würde ich mich natürlich bei einem dieser Chöre als Sänger auf der Bühne einreihen, aber bei diesem hohen Niveau der Sängerinnen und Sänger ist dies ohne eine Gesangsausbildung oder eine außergewöhnliche Stimme, die ich leider nicht habe, unmöglich. Mit meiner Begeisterung begonnen hat es in diesem Jahr mit einem Frühlingskonzert in der Festhalle in Schneckenhausen. Nach diesem Konzert wollte ich unbedingt weitere Auftritte der Chöre besuchen. So war ich danach im Mai auf dem Dorfplatz in Erfenbach anlässlich der 825-Jahr-Feier dabei und dann im Juni beim Konzert des Musikvereins Rodenbach unter Mitwirkung der Chöre. Und es folgten noch viele weitere Konzerte der Sonderklasse, bei denen die Chöre Lieder in einer Perfektion vortrugen, die ein begeistertes Publikum mit tosendem Applaus und Bravorufen quittierte. So freue ich mich heute schon auf die nächsten Konzerte und wünsche diesen Chören weiterhin den verdienten Erfolg. Sie wären zu Höherem berufen. Ich danke ihnen für meine persönlichen Höhepunkte im Jahr 2018!“ Dirk Hohlstamm (Weilerbach): „2018 war ein ganz besonderes Jahr für mich, und deshalb schreibe ich der RHEINPFALZ. Tolles habe ich Andreas Hesch, seinem Team und den Benefizläufen für das Kinderhospiz Kaiserslautern zu verdanken. Am 9. Mai bin ich das erste Mal über die Freiwillige Feuerwehr in Rodenbach bei einem dieser Läufe mitgelaufen und war begeistert. So ging es auch meinem vierjährigen Sohn Lionel, der am 11. Mai am Blechhammer seinen allerersten Lauf bestritt. Das Allerbeste, was mir dabei passiert ist, nahm seinen Anfang am 21. Mai beim Lauf an der Waschmühle. Dort sah ich das erste Mal eine ganz besondere Frau, die mich direkt in ihren Bann zog. An diesem Tag bemerkte sie mich noch nicht, aber das sollte sich am 27. Mai im Industriegebiet Nord ändern. Dort sprachen wir das erste Mal miteinander, und ich fand heraus, dass sie Vera heißt und bei der Running-Abteilung des 1. FCK aktive Läuferin ist. Der Funken schien langsam überzuspringen, aber das eindeutige Signal von Veras Seite fehlte noch. Nach einem Korb am 2. Juni am Unisportplatz war erst einmal Funkstille. Als dann aber ein Brief von ihr bei mir eintraf und mich über alle Maßen beeindruckte, verabredeten wir uns und sahen uns endlich wieder. Etwas verspätet nach den Läufen haben wir dann doch noch unser Glück gefunden und sind seither überglücklich miteinander zusammen. Ich werde Vera auch nie wieder hergeben.“ Erhard Klemmer (Münchweiler): „Mein Höhepunkt 2018 war die Geburt meines zweiten Enkels Janosch im September.“ Karin Kolb (Kaiserslautern): „Wir, der Verein für Baukultur und Stadtgestaltung, hatten auf unseren Wunschzettel geschrieben: dringend 85.000 Euro zu sammeln, um die Renovierung der Friedenskapelle zu realisieren. Wir können melden: Ziel erreicht! Nun wünschen wir uns, dass wir spätestens im Herbst ein großes Einweihungsfest mit allen Unterstützern feiern können.“ Birgit Becker (Kaiserslautern): „Mein persönlicher Höhepunkt 2018 waren die von Andreas Hesch initiierten Benefizläufe 42 x 42,195 Kilometer. An 42 Tagen fanden 42 Marathonläufe in und um Kaiserslautern zugunsten des ambulanten Kinderhospizes in Kaiserslautern statt. Da ich ehrenamtlich im Hospiz Kaiserslautern tätig bin, war es für mich schnell klar, dass ich die Aktion, die von Andreas Hesch ins Leben gerufen wurde, tatkräftig unterstützen würde. Das Engagement der Laufpaten, die die Läufe organisierten, sowie die Unterstützung der Firmen und der Menschen, die für Unterhaltung sorgten, haben dieses ,Sommermärchen’ für mich zu einem unvergesslichen Erlebnis werden lassen.“ Anke Lommel (Kaiserslautern): „Mein tolles Erlebnis im Jahr 2018 war, zusammen mit meinen drei Töchtern Eva, Hannah und Nina bei einer Tanzproduktion im hiesigen Theater als absolute Laien mitzumachen. Als Familie war das für uns etwas sehr Besonderes und vor allem für mich, denn ich habe meine drei Mädchen während dieser Produktion über sich hinauswachsen sehen. Es war unsere erste Begegnung mit der Abteilung Tanz. Bisher sind wir als Familie immer zusammen ins Theater gegangen, haben uns aber nie für Tanzstücke interessiert. Bei dieser Produktion tanzten meine Kinder mit den Profitänzern jede ein Solo auf der großen Bühne des Theaters. Das war für mich unglaublich schön und rührend zugleich. Wir sprechen heute noch oft über diese unglaublich schöne Zeit und haben auch noch den Kontakt zu zwei Tänzerinnen des Theaters, die uns ganz besonders ans Herz gewachsen sind.“

Wurde mit einer Party überrascht: Sieglinde Sack.
Wurde mit einer Party überrascht: Sieglinde Sack.
Hobby-Singers und Hobby-Swingers begeisterten ihn: Eugen Bauer.
Hobby-Singers und Hobby-Swingers begeisterten ihn: Eugen Bauer.
Liefen ins Liebesglück: Dirk Hohlstamm, Lionel und Vera.
Liefen ins Liebesglück: Dirk Hohlstamm, Lionel und Vera.
Tanzen im Pfalztheater: Anke Lommel und ihre drei Töchter.
Tanzen im Pfalztheater: Anke Lommel und ihre drei Töchter.
Die Friedenskapelle liegt ihr am Herzen: Karin Kolb.
Die Friedenskapelle liegt ihr am Herzen: Karin Kolb.
Auf dem Rad in den Alpen unterwegs: Joachim Biermann vom RSC Kaiserslautern. Über Kopfsteinpflaster ging es zum Ziel.
Auf dem Rad in den Alpen unterwegs: Joachim Biermann vom RSC Kaiserslautern. Über Kopfsteinpflaster ging es zum Ziel.
Das waren noch Zeiten, als der 1. FCK 1998 Meister wurde: Erich Huber begegnete den Helden von damals im Fritz-Walter-Stadion.
Das waren noch Zeiten, als der 1. FCK 1998 Meister wurde: Erich Huber begegnete den Helden von damals im Fritz-Walter-Stadion.
Sorgte für Glücksmonente: das Enkelkind Janosch.
Sorgte für Glücksmonente: das Enkelkind Janosch.
In Kanada: Christel Allmang (rechts) und Edith Scheuing.
In Kanada: Christel Allmang (rechts) und Edith Scheuing.
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