Kaiserslautern Bärenstarke Gegner für Krokodile
Drei Wochen vor Beginn der Oberliga-Saison eröffnen die Wasserballer des Kaiserslauterer Schwimmsportklubs das Jahr traditionell mit ihrem eigenen Turnier. Bei der 14. Ausgabe des Mixed-Events messen sich am Wochenende im Schulzentrum Süd zehn Teams aus ganz Deutschland.
Die Vorrunde findet am Samstag von 12 bis 19.30 Uhr statt. Am Sonntag starten die Platzierungsspiele um 10 Uhr – das Finale ist für 13.45 Uhr anvisiert. Ähnlich wie „Dinner vor One“ traditionell zu Silvester gehört, ist es für viele mit dem KSK befreundete Vereine schon zur guten Tradition geworden, das neue Jahr sportlich in Kaiserslautern zu beginnen. So konnten die Verantwortlichen auch bei der 14. Auflage des Mixed-Turniers wieder vorzeitig „ausgebucht“ vermelden und empfangen mit ihren zwei eigenen Mannschaften erneut acht Gästeteams. Trotzdem heißt es nicht ganz „the same procedure as last year“, denn nach der personell bedingten Absage des SV Heilbronn rückte mit dem SV Bietigheim der Erste der Warteliste nach. Der Turnierneuling ist das 20. Team seit 2004, das die Krokodile im Schulzentrum begrüßen dürfen. Beim Spielplan gibt es gegenüber dem Vorjahr lediglich eine minimale Abweichung: Die Zwischenrunde, die dazu dienen sollte, den schlechter platzierten Teams eine Chance auf höhere Ränge zu geben wird ersatzlos gestrichen. Stattdessen gibt es am Sonntagmorgen Überkreuzspiele, gefolgt von den finalen Begegnungen um die Plätze. Zuvor geht es jedoch am Samstag im üblichen Vorrunden-Modus darum, sich die bestmögliche Ausgangsposition zu verschaffen: In zwei Gruppen treten je fünf Teams bei einer von viermal acht auf zweimal sechs Minuten verkürzten Spielzeit gegeneinander an und müssen dabei wie immer die speziellen Regeln des Lauterer Mixed-Turniers beachten: Statt normalerweise aus sieben bestehen die Mannschaften im kleinen Becken des Schulzentrums nur aus sechs Akteuren, wobei sich auf beiden Seiten immer mindestens zwei Damen im Wasser befinden müssen. Mit Vorjahressieger WC Ingolstadt und dem Führenden der ewigen Tabelle, Stolberger SV, der als einziger Verein bei allen 13 bisherigen Austragungen am Start war, hat der KSK II zwei bärenstarke Gegner zugelost bekommen, die wohl die ersten beiden Plätze in der Gruppe A unter sich ausmachen dürften. Gegen den SV Friedrichsthal (2016: Platz 8) und die Studentenmannschaft der Uni Karlsruhe (6.) ist die Lauterer Reserve hingegen nicht chancenlos und darf sich Hoffnungen machen, die rote Laterne des Vorjahres weiterzureichen. In der Parallelgruppe bekommt es die erste Mannschaft des KSK neben Neuling Bietigheim auch mit dem zweiten schwäbischen Vertreter PSV Stuttgart zu tun. Komplettiert wird das Feld durch das weitgereiste Sportteam Hamburg, das sich dank des überraschenden Bronze-Platzes im letzten Jahr in der ewigen Tabelle auf Rang drei schob, sowie den WSV Vorwärts Ludwigshafen, der 2016 Siebter wurde, zwei Jahre zuvor aber bis ins Finale kam. In Anbetracht dessen, dass sie seit 2006 durchgehend einen der ersten beiden Plätze belegt haben, ist es für die Krokodile natürlich auch diesmal wieder das erklärte Ziel, zumindest ins Endspiel vorzudringen. Im Optimalfall könnte dann der insgesamt achte Turniersieg errungen werden. Auf die Zuschauer, die bei freiem Eintritt im Schwimmbad des Schulzentrum Süd willkommen sind, warten am Wochenende 30 Partien, bei denen Tore garantiert sind. |sts