Kaiserslautern „Alles muss raus!“-Festival im Juli: 50.000 Euro Zuschuss vom Kulturministerium
„Gemeinsam mit der Lebenshilfe Kunst und Kultur gGmbH ist das unser Beitrag zu 750 Jahre Kaiserslautern“, sagt David Lyle, der geschäftsführende Vorstand der Lebenshilfe Westpfalz. Ermöglicht wird das Festival in diesem Jahr durch einen Zuschuss in Höhe von 50.000 Euro durch das Kulturministerium Rheinland-Pfalz. „,Alles muss raus!’ ist weit mehr als ein Kulturereignis. Das Festival verwandelt die Innenstadt von Kaiserslautern für drei Tage in einen offenen Kulturraum für alle und ist ein sichtbares Zeichen für gelebte Inklusion im öffentlichen Raum. Hier begegnen sich Künstlerinnen und Künstler mit und ohne Beeinträchtigung auf Augenhöhe – international, professionell und selbstbestimmt“, betont Kultur- und Integrationsministerin Katharina Binz. Das inklusive Konzept wurde erstmals 2006 im Rahmen der Kultursommer-Eröffnung erprobt und aufgrund der großen Resonanz ab 2007 als eigenständiges Festival etabliert.
Der Auftakt erfolgt auch in diesem Jahr am Freitagabend in der Fruchthalle. Anschließend beleben internationale Künstlerinnen und Künstler mit Platzinszenierungen, Artistik, Theater, Tanz und Musik die Straßen und Plätze der Stadt. Der Abschluss findet am Sonntag auf der Musikbühne am Schillerplatz statt. Das Festival wird veranstaltet von der Lebenshilfe Westpfalz und der Lebenshilfe Kunst und Kultur gGmbH in Zusammenarbeit mit dem Kultursommer Rheinland-Pfalz und der Stadt Kaiserslautern.