Kaiserslautern Akzent auf führende Frauen setzen

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Mit zielgerichteten Aktivitäten beabsichtigt KL-Connect, ein Zusammenschluss von 80 Unternehmen der Region, das wirtschaftliche Profil der Westpfalz zu stärken. „Mit unserem Jahresprogramm wollen wir Hilfen zur Unternehmensgründung und Unternehmenssicherung anbieten, darüber hinaus einen besonderen Akzent auf die Rolle der Frau in Führungspositionen setzen.“ Das haben Vorsitzender Frank Petry und Vorstandsmitglied Elke Tronche gestern gegenüber der RHEINPFALZ betont.

„Es ist an der Zeit, das Potenzial von Frauen als Fach- und Führungskräfte aufzubauen“, sagte Tronche und verwies auf die Veranstaltung von jährlich zwei Fachkongressen, die sich dem Thema widmen. Frauen in der IT-Branche seien immer noch Mangelware. „Für den IT-Standort Kaiserslautern ein weiterer Grund, genau hinzuschauen.“ Mit dem ersten Kongress startet KL-Connect Women am Dienstag, 20. Mai, im Fraunhofer Zentrum. Auf dem Programm der Veranstaltung unter dem Motto „Brücken bauen – Weibliche Karrieremodelle“ stehen Vorträge und Workshops, in denen vorhandene und mögliche Karrieremodelle diskutiert werden. Regen Zuspruch erwartet die Initiatorin von KL-Connect Women für Workshops zu den Themen wie „Macht“, „Vereinbarkeit von Familie und Beruf“ und „Mut, das eigene Leben zu leben“. Um gemeinsam für die Region noch stärker sein zu können, wird der Verein KL-Connect ab Juni ein weiteres Augenmerk auf Veranstaltungsangebote zur Gründung, zur Nachfolge und zur Veränderung von Unternehmen anbieten. Viele bereits bestehende Angebote seien nicht bekannt und würden nicht hinreichend wahrgenommen, so Frank Petry. „Mit unseren Aktivitäten wollen wir dazu beitragen, dass Unternehmen der Region noch erfolgreicher zusammenarbeiten.“ Anfang November sollen die besten Gründungsideen in einer gemeinsamen Veranstaltung von Wirtschaftsförderern bei einer Preisverleihung in der Fruchthalle prämiert werden. Als unkonventionelle Art, junge Gründer bekanntzumachen, kann sich Petry auch einen Gründer-Slam in Lokalitäten wie einer Diskothek oder der Kammgarn vorstellen. Für den kommenden Herbst ist eine Fachtagung zum Thema Auswirkungen der E-Mobilität auf Unternehmen geplant. „Wir wollen der Region helfen, gestärkt in die Zukunft zu gehen.“ Dass sich Wirtschaft und Kultur gut ergänzen, belegt Petry am Beispiel von Kulturpaten, die sich als Unternehmen beim Internationalen Jazzfestival, das gestern seinen Auftakt im Kulturzentrum Kammgarn erlebte, engagieren. (jsw)

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