Fußball
1. FC Kaiserslautern II kann in der Oberliga mit einem Erfolg in Ludwigshafen vorlegen
Es ist ein Traditionsduell, wenn der 1. FC Kaiserslautern II am Freitag (15 Uhr, Kunstrasen Rheingönheim) beim FC Arminia Ludwigshafen antritt. Beide Teams standen sich schließlich in der Fußball-Oberliga schon öfter gegenüber. In den acht Partien seit 2018 gab es dabei für den FCK II vier Siege, ein Remis und drei Niederlagen. In Ludwigshafen verlor die U21 des FCK dabei nur einmal – in der Saison 2022/23 mit 1:3.
„Ja, das ist absolut ein Traditionsduell“, sagt auch FCK-Trainer Alexander Bugera, der auch weiß, dass die Arminia – wieder einmal – als Tabellen-13. mit 13 Punkten nach 14 Spielen den eigenen Erwartungen hinterher hinkt. „Die sind ja auch schon in der vergangenen Saison hinter den eigenen Erwartungen zurückgeblieben“, sagt der 46-Jährige. „Da sind sie gerade noch mit einem blauen Auge davongekommen in Sachen Abstieg.“ An den letzten Auftritt seines Teams bei Arminia Ludwigshafen gegen Ende der vorigen Saison hat Bugera nur die besten Erinnerungen. „Da haben wir dort ein Wahnsinnsspiel gemacht und 8:3 gewonnen.“
Hitziges Spiel erwartet
Dass es am Freitag wieder so deutlich werden könnte, nimmt er aber nicht an. Auch, oder wegen der Erfahrung aus dem knappen 2:1-Sieg gegen Idar-Oberstein am vergangenen Wochenende. „Man hat da gemerkt, dass Idar-Oberstein extrem motiviert war gegen uns. Die waren heiß. Auch Ludwigshafen wird gegen uns extrem motiviert sein. Ludwigshafen zu Hause ist nicht ohne.“ Davon geht auch Marius Bauer aus, der gegen Idar-Oberstein den verletzten Robin Muth als Kapitän vertrat. „Das wird auf jeden Fall ein hitziges Spiel“, sagt der 21-Jährige voraus.
Der gebürtige Bad Kreuznacher, der mittlerweile in seinem sechsten Jahr beim FCK spielt, sieht auch noch andere Faktoren, die eine Rolle spielen könnten. „Es sind auch immer andere Gegebenheiten für uns, wenn wir uns auf ein Freitags- statt Samstagsspiel einstellen müssen“, sagt Bauer, der in dieser Saison bislang vier Tore zu den insgesamt 63 Treffern des FCK II beisteuern konnte.
Polster für kommende Aufgaben
Auf der anderen Seite sei es ganz wichtig, am Freitag zu „gewinnen, damit wir ein Polster haben für die danach kommenden schweren Spiele gegen Wormatia Worms, beim FK Pirmasens und bei TuS Koblenz, was dann ja schon das erste Rückrundenspiel ist“, so Bauer. Auch für seinen Trainer ist die Marschroute klar: „Wir werden versuchen, die nächsten drei Punkte einzufahren“, sagt Bugera. „Wenn wir oben mitschwimmen wollen, müssen wir von Wochenende zu Wochenende abliefern. Das sage ich den Jungs auch immer wieder. Seit Wochen liefern wir ab – jetzt wollen wir auch oben auch dranbleiben.“
Denn dann kommen die Spiele, die schon die Richtung vorgeben werden für den weiteren Verlauf der Saison. „Da freuen wir uns drauf“, so Bugera. Sein Ersatzkapitän Bauer weiß um die Bedeutung der Partien nach dem Spiel am Freitag in Ludwigshafen: „Ich bin auch sicher, dass wir danach sagen können, wohin die Reise geht“, so der 21-Jährige. „Das werden entscheidende Spiele, nach denen man sehen wird, wer sich ein bisschen absetzten kann, wer oben dranbleibt.“ Bauer ist aber optimistisch, was sein Team angeht: „Ich bin guter Dinge, dass wir oben dabei bleiben“, sagt er. Voraussetzung ist aber zunächst ein Erfolg am Freitag bei Arminia Ludwigshafen mit dem der FCK II gegenüber Pirmasens und Schott Mainz vorlegen könnte.