Kaiserslautern Überraschung bei Männern, Titelverteidigung bei Frauen
Die zwölfte Headis-Weltmeisterschaft hat einen neuen Teilnehmerrekord aufgestellt: 177 Header aus zwölf verschiedenen Ländern kämpften auf dem stillgelegten Kaiserslauterer Pfaff-Gelände um den Weltmeistertitel. Zum Teil über 800 Kilometer, aus Tschechien und der Slowakei reisten die Athleten an, um sich zu beweisen.
Dabei gelang dem neuen Weltmeister Sebastian Headdel (David Ullinger) aus Köln eine kleine Überraschung. Nach seinem Sieg im Drei-Satz-Krimi stürzte er Headsinfarkt (Cornelius Döll aus Köln) vom Thron. Dabei sah am Anfang alles nach einem klaren Erfolg für den Favoriten aus. Mit 11:7 sicherte sich dieser den ersten Satz. Danach nahmen das Finale und Sebastian Headdel an Fahrt auf. Nach einem 11:8 im zweiten Durchgang kam er zum Gleichstand. Den entscheidenden dritten Satz holte er sich mit einem knappen 11:9. Bronze sicherte sich Lauchgesicht (Alexander Bohn) aus Stuttgart, der im kleinen Finale über Headi Hoeneß (Aron Schardy) aus Kaiserslautern triumphierte. Bei den Frauen lief es genau anders herum. Favoritin und Titelverteidigerin Klausi (Margarita Mármol Fernandez) aus Madrid/Kaiserslautern verlor den ersten Durchgang gegen ihre Kontrahentin Red Hot Chili Headers missing Pepper (Susan Meinel) aus Saarbrücken mit 9:11. Doch das saarländisch-rheinland-pfälzische Duell drehte sich zugunsten der alten und neuen Weltmeisterin. Sie schaffte mit einem 11:7 den Ausgleich und ließ im entscheidenden letzten Durchgang Red Hot Chili Headers missing Pepper keine Chance: 11:2 und eine erfolgreiche Titelverteidigung hieß es zum Schluss. Als Pokale gab es, wie sollte es auch anders sein, goldene Nähmaschinen. Ganz im Sinne des Austragungsortes der WM. Und wie zu erwarten, war die Stimmung in der ehemaligen Pfaffkantine großartig. Ab den Halbfinals wurde nur noch an einer einzigen Platte gespielt. Rund um den Center Court ein Hexenkessel mit über 200 Zuschauern. Nicht zu vergessen die einzigartige Party nach dem Turnier mit mehreren Live-Acts. „Das Wochenende mit der Qualifikation am Freitag und der Hauptrunde und der Party am Samstag ist perfekt gelaufen. Alle Spieler hatten riesigen Spaß und freuen sich jetzt schon auf das nächste Turnier in Kaiserslautern“, so René Wegner, Erfinder des Headis, stolz und zufrieden über den Ablauf des jährlich stattfindenden Wettkampfes. Dies alles sei nur möglich geworden durch die „großartige Unterstützung der Headis-Partner“, betonte er und schickte ein Lob und Dank an Kultur.Kollektiv, das 540, den Unisport und die Stadt Kaiserslautern sowie Taco Kidd und Schnorres.