Grünstadt „Zustand auf dem Friedhof macht mich traurig“

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Dass sich am Zustand des gemeinsamen Grabes der Opfer des Luftangriffs im Dezember 1942 in Kirchheim auch nach der Veröffentlichung eines Artikels in der RHEINPFALZ (Ausgabe 6. Dezember) nichts geändert habe, mache ihn traurig. Dies schreibt Adolf Koch in einer Stellungnahme an die Unterhaardter Rundschau.

In dem Artikel hatte der 82-jährige gebürtige Kirchheimer, der jetzt in Neustadt lebt, geschildert, wie er als Kind den Luftangriff, der sich zum 75. Mal jährte, erlebt hat: „Am frühen Abend, es war gerade die Zeit, in der die Bauern ihr Vieh fütterten, wurde das Dorf von feindlichen Fliegern angegriffen. In der nordwestlichen Ecke des Dorfes fiel eine Luftmine, zerstörte viele Häuser und brachte etlichen Einwohnern, die ich alle kannte, den Tod.“ Koch hatte in dem Artikel auch den „miserablen Zustand des gemeinsamen Grabes der Kriegsopfer“ kritisiert. Es sei von Unkraut überwuchert und die einzelnen Namensplatten von Moos bedeckt. Er habe gehofft, dass die Gedenkstätte zum 75. Jahrestag dieses schlimmen Geschehens am 6. Dezember wieder gepflegt werde, schreibt der 82-Jährige. Doch sei er bei seinem jüngsten Besuch auf dem Friedhof enttäuscht worden: „Nichts hatte sich am Zustand des Grabes geändert!“ Er sei zwar vor über 50 Jahren von Kirchheim, seinem Heimatdorf, weggezogen, doch er könne dieses Dorf nicht vergessen und habe immer aus der Ferne an seinem Leben und seiner Entwicklung teilgenommen. Koch: „Ich bin immer noch stolz, Kirchheimer zu sein. Doch der Zustand auf dem Friedhof macht mich traurig.“

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