Grünstadt Zur Sache: Fans sind stolz

„Ich bin ein stolzer Papa“: Joachim Stefan Müsel, der Vater von Anna-Lena, ist am Ende dieser spannenden Wahl, zu deren Beginn auch er ziemlich aufgeregt war, gelöst: „Unsere Lena hat das richtig klasse gemacht“, sagt er. Viele Vertreter der Stadt Grünstadt und der Verbandsgemeinde Leiningerland waren nach Neustadt gekommen, um Anna-Lena Müsel an diesem Wahlabend anzufeuern. Verbandsbürgermeister Frank Rüttger (CDU) erinnert an den großen Einsatz, den Müsel 2016/17 schon als Weingräfin des Leiningerlandes gezeigt hat und sagt: „Sie hätte es verdient gehabt. “ Anna-Lena habe sich toll präsentiert, das werde sie sicher auch als Pfälzische Weinprinzessin so weiterhalten. Grünstadts Bürgermeister Klaus Wagner (CDU) wertet das Ergebnis positiv: „Wir haben zum zweiten Mal hintereinander eine Weinprinzessin. Wir werden Anna-Lena in ihrer Funktion als Weinprinzessin unterstützen.“ Anna-Lena folgt als eine von vier Pfälzischen Weinprinzessinnen 2018/19 auf Sophie Conrad aus Sausenheim, die eine von sieben Weinprinzessinnen des Jahres 2017/18 war. Sowohl Grünstadts Tourismus-Mann Matthias Kunkel als auch Bernd Eberle, FWG-Sprecher im Verbandsgemeinderat, sehen Anna-Lena Müsel und Meike Klohr gleichauf: „Es war denkbar knapp“, sagt Kunkel. „Sie waren gleichwertig“, findet Eberle, Ortsbürgermeister von Dirmstein. Sowohl Anna-Lena als auch das Leiningerland hätten (mal wieder) eine Königinnen-Krone verdient gehabt. Dem stimmt die Obrigheimerin Annette Maurer, Sprecherin der Grünen im Verbandsgemeinderat, zu: „Anna-Lena war super.“ Aber natürlich seien alle fünf jungen Frauen zu bewundern, die sich auf die Bühne stellen und vor großem Publikum präsentieren. Hans Tisch (CDU), Beigeordneter der Stadt Grünstadt, sagt: „Sie ist Prinzessin. Wir sind stolz auf sie.“ Johannes-Peter Schwalb (CDU), Beigeordneter der Verbandsgemeinde, weist auf die große Fan-Unterstützung für Müsel hin. Und der Obrigheimer Bürgermeister Stefan Muth (SPD) sagt: „Für mich ist sie die Königin.“