Grünstadt Zur Sache: Der Projektleiter und das Pilotprojekt

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Philipp Tachkov, 39, ist Diplom-Kaufmann und arbeitet seit 2006 an der Ludwigshafener Hochschule. Dort ist das „Kompetenzzentrum für Innovation und nachhaltiges Management“ angesiedelt, unter dessen Regie das Projekt im zweiten Halbjahr 2017 starten soll. Institutsleiter ist Professor Rainer Völker. Tachkov ist Projektleiter. Er ist in Mainz geboren und lebt in Wachenheim. Tachkov ist verheiratet und hat drei Kinder im Alter von acht Monaten, vier und sechs Jahren. Die Studie ist auf zwei Jahre angelegt und soll folgende Fragen beantworten: Wie müssen Alternativen zum Auto gestaltet sein, damit sie bei Arbeitnehmern in der Stadt ankommen? Und welche Anreize können gesetzt werden, damit Mitarbeiter auf klimafreundliche Verkehrsmittel umsteigen? Daraus soll ein langfristiges Konzept entwickelt werden – auch, um die Verkehrssituation in Ludwigshafen mit Blick auf den Hochstraßenabriss (ab 2019/20) zu entlasten. Kooperationspartner sind neben den Verwaltungen des Rhein-Pfalz-Kreises und der Stadt Ludwigshafen die Hochschule und Ludwigshafener Unternehmen wie die BASF, Abbvie, die Technischen Werke oder die Sparkasse Vorderpfalz. Grob geschätzt geht es damit um rund 40.000 Menschen, die täglich zu ihrem Arbeitsplatz mit unterschiedlichen Verkehrsmitteln unterwegs sind. Die Ergebnisse des Projekts sollen 2019 präsentiert werden. In einem ersten Schritt wollen die Wissenschaftler den Nutzen für Arbeitnehmer durch verschiedene Gestaltungsmöglichkeiten klimafreundlicher Mobilität ermitteln. Das gesamte Projektvolumen beträgt rund 150.000 Euro. Das Projekt soll zu 50 Prozent mit EU-Mitteln finanziert werden, den Rest schießen die teilnehmenden Partner zu.

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