Leiningerland Wärmeplanung: Mehrere Kritikpunkte

Ob es in der VG Leiningerland jemals Fernwärme geben wird, ist offen. Fest steht, dass sie eine Wärmeplanung beauftragen muss.
Ob es in der VG Leiningerland jemals Fernwärme geben wird, ist offen. Fest steht, dass sie eine Wärmeplanung beauftragen muss.

Kommunen müssen in den nächsten Jahren eine Wärmeplanung veranlassen. Über die Folgen des Ausführungsgesetz des Landes hatte der Bau-, Energie- und Umweltausschuss der Verbandsgemeinde Leiningerland bereits im Mai diskutiert und sie kritisch hinterfragt, denn die Kosten für die Planung sind enorm: Grob 300.000 Euro sollen dafür anfallen, wobei das Land wohl hochgerechnet 170.000 Euro fördert. Darüber hinaus, so VG-Bürgermeister Frank Rüttger (CDU) damals, ist niemand verpflichtet, die Wärmeplanung auch umzusetzen. Bei der Sitzung des Verbandsgemeinderats kamen nun zwei weitere Kritikpunkte dazu: Zum einen wurde gefragt, ob der geplante Betrag überhaupt ausreicht und ob die Umsetzung zeitlich realistisch ist. Denn weil alle Kommunen zu dieser Wärmeplanung verpflichtet sind, es bisher aber nur wenige Büros gibt, die sich damit beschäftigen, kann das schnell zu Engpässen und Verzögerungen führen. Nichtsdestotrotz hat der Gemeinderat die Beauftragung einstimmig beschlossen.

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