Fußball
TuS Ramsen: Warum der Trainer seine Erwartungen zurückschraubt
Der Auftakt kann sich sehen lassen: Die Fußballer des TuS Ramsen haben am Wochenende ihr erstes Saisonspiel in der A-Klasse Kaiserslautern-Donnersberg beim TuS Steinbach/SV Börrstadt II deutlich mit 5:1 gewonnen. Trainer der „Keiler“ ist seit dem Frühjahr Marco Kroneberger. Er hat das Team vor einigen Jahren schon einmal trainiert.
„Ich habe ja noch einige Spieler von früher gekannt. Als mich der Verein in der Winterpause 2022/2023 fragte, ob ich nicht Lust hätte zurückzukommen, habe ich mir das schnell vorstellen können“, erzählt Kroneberger, der in der Runde 2021/2022 noch die TSG Eisenberg in der A-Klasse Rhein-Pfalz gecoacht hat.
Verletzte Stammspieler
Vor wenigen Wochen hatte der Ramser Coach noch den Glauben daran, dass sein Team in der neuen Runde für „so manche Überraschung“ sorgen könnte. Allerdings: „Wir haben leider Verletzungen von Stammspielern, die langwierig sind. Deshalb bin ich da jetzt viel vorsichtiger. Ich würde sagen, wir wollen eine gute Rolle spielen und die nötigen Punkte so schnell wie möglich für den Klassenverbleib holen.“
Mit Stürmer Janik Hildmann, der in der vergangenen Saison 21 Tore erzielt und damit einen großen Anteil daran hatte, dass die Ramser die Saison in der A-Klasse auf dem siebten Tabellenplatz abgeschlossen haben, haben die Keiler einen Langzeitverletzten. Und auch Defensivspezialist Luca Heilmann, den Spielführer der vergangenen Runde des TuS, wird nun laut Kroneberger die komplette Vorrunde ausfallen. Verlassen hat den Klub im Sommer Kevin Emig. Der Angreifer, der privat nicht mehr regelmäßig trainieren kann, hat mit den Kickers Leiningerland seinen eigenen Verein gegründet, der in dieser in der C-Klasse Rhein-Pfalz antritt.
Kranz ist zurück
Zurückgekommen ist dafür Torwart Yannic Kranz, der in der vergangenen Runde noch für den VfR Grünstadt gespielt hat. Außerdem wechselten die beiden Defensivspieler Maurice und David Luprian genauso wie Patrick Franzreb zu den Keilern. Stammspieler wie Christian Reinwald, Jerome Brunnett, Nico und Sven Tschirschke, Jan Zimmer oder Arslan Cibikci sind der Mannschaft erhalten geblieben.
„Die Vorbereitung hatte ihre Höhen und Tiefen“, berichtet Trainer Marco Kroneberger, der in der aktuellen Ligazusammensetzung keine Übermannschaft ausgemacht hat. „Der ASV Winnweiler ist sicherlich als Dritter der letzten Runde ein Kandidat für ganz oben. Aber selbst die haben jetzt zum Saisonauftakt bei der TSG Zellertal mit 1:2 verloren“, stell der Ramser Coach fest. Er benennt zudem noch den SV Katzweiler und den TuS Göllheim benennt, die am Saisonende ganz vorne in der Ligatabelle stehen könnten. Für Marco Kroneberger ist in erster Linie wichtig, dass seine Schützlinge Spaß an der Sache haben. Siege wie der in Steinbach am jüngsten Sonntag nehmen die Ramser natürlich immer gerne mit.