Grünstadt Trotz Durchhänger ist der Coach zufrieden
«Eisenberg.» „Als Aufsteiger auf Platz sieben zu sein, ist völlig okay“, zeigt sich Jonas Tenzer, Spielertrainer der TSG Eisenberg II, mit der Hinrunde „auf den ersten Blick doch zufrieden“. Aus den bislang 16 Begegnungen hat die Eisenberger Reserve immerhin 23 Punkte geholt. Beim 2:0-Sieg gegen Spitzenreiter Eintracht Lambsheim und dem 5:5 gegen den Dritten TSV Eppstein hat die Elf gezeigt, dass sogar mehr drin gewesen wäre.
„Wir hatten eine Phase, in der die Jungs wohl dachten, es geht von alleine. Das war auch an der schwachen Trainingsbeteiligung zu sehen“, blickt Tenzer auf einen wochenlangen „Durchhänger “ zurück. Äußerst unnötige Punktverluste seien etwa das 1:1 in Weisenheim II oder das 2:4 zu Hause gegen DJK Eppstein II gewesen. Das Spiel bei Vatanspor musste die TSG absagen, die Punkte sogar kampflos abgeben. „Es gab halt eine Zeit, in der sich bei uns eine gewisse Zufriedenheit eingestellt hatte und wir nicht mehr die richtige Einstellung hatten“, so Tenzer. Der zwischenzeitlich schwache Trainingseifer ist aber die einzige Kritik von Tenzer. „Wenn die Jungs begreifen, dass sie regelmäßig trainieren müssen, um die Fehler abzustellen, können wir künftig die einfachen Tore, die wir teilweise kriegen, verhindern und im Abschluss noch effektiver werden“, wäre Tenzer am Saisonende auch mit Platz sieben zufrieden: „Ein, zwei Plätze weiter oben wären aber auch nicht verkehrt“. Zumal auch der eine oder andere Verletzte nach der Winterpause in die Mannschaft zurückkehrt. Dadurch werde der Kader, was Qualität und Breite betrifft, wieder etwas stärker. Auf der anderen Seite sei es aber gerade die Stärke seiner Mannschaft gewesen, dass sie Ausfälle von wichtigen Spielern als Team aufgefangen habe, sagt Tenzer und: „Alles in allem stimmt bei uns die Mischung zwischen Erfahrenen und ’jungen Wilden’“.